Folgen vor allem für Währungen und Aktienkurse in Südostasien

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Turbulenzen an den Börsen Von New York über Tokio bis Europa reagieren die Börsen auf den Syrienkonflikt mit weiteren Kursrückgängen. Am stärksten unter Druck sind die ohnehin angeschlagenen Märkte in Asien - allen voran in Indien. Dort erlitt gestern die Landeswährung Rupie zum US-Dollar mit 3 Prozent minus den größten Tagesverlust seit 20 Jahren. Mit 68,75 Rupien je Dollar fiel sie auf ein Rekordtief. Spürbar schwächer wurden aber auch der philippinische Pesos, der thailändische Bath und der malaysische Ringgit. All diese Währungen liegen gegenwärtig auf mehrjährigen Tiefständen zum US-Dollar. Hohe Verluste erlitten auch die Börsen in Asien.

Mehrere Ursachen Ausschlaggebend für den Sinkflug an den Finanzmärkten insbesondere in Südostasien sind mehrere Faktoren: Seit Monaten leidet das Gros der Schwellenländer unter Kapitalabzug. Grund ist, dass die USA ihre hochexpansive Geldpolitik noch in diesem Jahr etwas zurücknehmen wollen. Deshalb stiegen die Marktzinsen in den Industrieländern, das macht Anlagen in Schwellenländern weniger lukrativ. Die drohende Intervention in Syrien erhöht die Unsicherheit der Investoren. dpa/afp

Syrien-Krise treibt Ölpreis
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