Feste Linien und Mitfahrzentrale in einem

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Das Konzept des Fernbus-Anbieters DeinBus basiert auf zwei Säulen: auf mittlerweile fünf Strecken ist das mittelständische Unternehmen als offizielle Fernbuslinie unterwegs, etwa von München nach Tübingen. Bis zu vier Mal am Tag werden die Linien nach einem festen Fahrplan befahren. Dieses Segment soll in diesem Jahr weiter ausgebaut werden.

Die Idee der Bus-Mitfahrzentrale - das zweite Konzept - funktioniert ähnlich wie beim Auto. Man gründet eine Gruppe für eine bestimmte Strecke und sucht Mitfahrer. Finden sich genügend Leute zusammen, übernimmt DeinBus die weitere Organisation der Fahrt.

Auf www.deinbus.de können die Reisen im Internet gebucht werden. Grün oder orange unterlegte Symbole zeigen an, ob eine Fahrt zustande kommt oder noch Mitfahrer gesucht werden. Für die festen Linienverbindungen gilt diese Voraussetzung nicht - die Busse hier fahren immer.

Etwas mehr als 30 Anbieter gibt es derzeit, darunter einige Einzelkämpfer, Airport-Busse, auch Unternehmen, die das Ausland mit deutschen Großstädten verbinden. Daneben Start-Ups wie DeinBus und MeinFernbus, die Partnerschaften mit Busunternehmen eingegangen sind. Und schließlich die Bahn: Sie ist im Moment größter Fernbusanbieter, kann auf 14 000 Fahrzeuge zurückgreifen und betreibt über das Subunternehmen BEX (Bayern Express & P. Kühn Berlin) die Flotte der Berlin Linien Bus (BLB), die auf 30 nationalen Strecken verkehrt. Die notwendigen Streckengenehmigungen stammen meist noch aus der Zeit vor der Wiedervereinigung, weil damals die Bahnverbindungen zwischen West-Berlin und westdeutschen Großstädten eher dürftig waren.

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