Facebook enttäuscht erneut

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Facebook bleibt für die Anleger eine riesige Enttäuschung: Die ersten paar Monate als börsennotiertes Unternehmen enden mit einem dicken Verlust. Zwar wächst das Soziale Netzwerk, aber nicht so rasant, wie sich das Anteilseigner wünschen.

Unterm Strich verlor Facebook im zweiten Quartal 157 Mio. Dollar (128 Mio. EUR). Auch der enge Spiele-Partner Zynga hatte am Vortag einen Verlust vermeldet und damit schon böse Vorahnungen geweckt. Im Vorjahreszeitraum hatte Facebook noch 240 Mio. Dollar verdient.

"Es gibt viele Herausforderungen, aber wir gehen sie an", sagte Zuckerberg. Sein Auftritt war keineswegs sicher, hatte er sich doch nach dem gefloppten Börsengang im Mai rar gemacht. Doch es half nichts: Die ohnehin gebeutelte Aktie brach ein und fiel auf einen Tiefstand.

So mancher Börsianer vermisste klare Worte von Zuckerberg, wie sich das Geschäft im laufenden Quartal entwickelt. Üblich ist, dass ein Unternehmen zumindest eine vage Prognose abgibt. Die Unsicherheit sorgte für zusätzlichen Druck auf die Aktie. "Wir sind enttäuscht darüber, wie sich der Aktienkurs entwickelt hat", räumte Finanzchef David Ebersman gestern ein. "Aber wir sind das gleiche Unternehmen wie zuvor."

Vor allem die Entlohnung der Mitarbeiter durch Aktien und dafür fällige Steuern rissen im zweiten Quartal ein dickes Loch in die Bilanz. Die Aktien waren durch den Börsengang fällig geworden. Zudem machte sich bemerkbar, dass Facebook stark in Produkte, Technik und Marketing investiert.

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