E-Auto-Ladestationen: Deutsche reagieren verzögert

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Karen Emler. Foto: Volkmar Könneke  Foto: 

Zwischenstopp auf einen Kaffee und nebenbei fix das E-Auto aufladen: So soll in einigen Jahren der Alltag entlang europäischer Straßen aussehen. Zumindest arbeiten die deutschen Autobauer BMW, Daimler und VW gemeinsam mit Ford daran. Das muss nicht gleich den großen Durchbruch für E-Autos bedeuten. Doch es zeigt, wie ernst es den Autobauern damit ist, die neue und letztlich auch umweltfreundlichere Antriebstechnologie besser zu vermarkten.

Bisher ist Deutschland noch weit entfernt vom Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektroautos im Einsatz zu haben. Anfang 2016 waren erst 30 000 Stromer unterwegs, und für die neue Kaufprämie gingen bis Ende Oktober gerade mal 5800 Anträge ein. Es sind eben nicht nur die Anschaffungskosten, die abschrecken, sondern auch die Lücken im Ladenetz.

Der US-Autobauer Tesla hat das längst erkannt und unterhält  400 Stationen in Europa. Um den Konkurrenten in Schach zu halten, müssen die Deutschen nachziehen. Offenbar brauchen sie immer wieder einen Impuls von außen, um sich bei wichtigen Dingen zusammenzutun. Das hat der Kauf des Kartendienstes Here gezeigt, der autonomes Fahren voranbringen soll. Denn auch bei Roboterautos haben die Amerikaner die Nase vorn. Solch verzögerte Reaktionszeiten sollten die Deutschen  vermeiden. Kunden springen immer schneller ab.

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