Das Land engagiert sich seit den 80er Jahren in der beruflichen Bildung

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Die Resonanz auf die

Seminare für chinesische Lehrer sei "sehr positiv", sagt Hartmut Mattes, der Leiter des Referats Berufsschule im Stuttgarter Kultusministerium. Er nennt das "Bildungsmarketing" und freut sich darüber, dass Baden-Württemberg für die Chinesen in der Lehrerfortbildung ein so wichtiger Partner ist.

Inzwischen bieten sich auch andere Nationen für den Austausch an. Die Baden-Württemberger waren aber ziemlich fix. Sie kümmerten sich in China schon um die Lehrerfortbildung, bevor es dazu überhaupt eine Absichtserklärung zwischen Deutschland und China gab. Diese wurde erst 2011 auf den Weg gebracht.

Kultusminister Helmut Rau (CDU) hatte mit dem Pekinger Bildungsministerium bereits im Juli 2006 ein "Memorandum of Understanding" unterzeichnet. Die Landesakademie für Lehrerfortbildung und Personalentwicklung in Esslingen organisiert den Transfer. Dazu zählen unter anderem Seminare sowie Austauschprogramme für Rektoren und Lehrer.

Die Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung reicht bis in die 80er Jahre zurück. Vor 30 Jahren eröffnete Ministerpräsident Lothar Späth (CDU) in Peking das "Chinesisch-Deutsche Ausbildungszentrum", das heute eine Partnerschaft zur Max-Eyth-Schule in Stuttgart unterhält. Ganz uneigennützig fand die Aufbauhilfe aus dem Südwesten freilich nicht statt. Schon damals waren Unternehmen aus Baden-Württemberg in China aktiv - und schon damals suchten sie händeringend nach kompetenten Fachkräften vor Ort.

Mit dem heutigen Artikel endet unsere Serie "China im Blickpunkt". Seit April 2012 hat die hat die Wirtschaftsredaktion der SÜDWEST Presse die Verbindungen Baden-Württembergs zu China aus wirtschaftlicher Sicht beleuchtet. Artikel zu interkulturellen Aspekten rundeten die Serie ab.

"China im Blickpunkt" wurde im Magazin "Drehscheibe" der Bundeszentrale für politische Bildung vorgestellt. Zum Nachlesen gibt es die Artikel im Internet unter www.swp.de/blickpunkt_china. ker

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