Bundesregierung hebt Wachstumsprognose auf 2,0 Prozent an

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Geldfach einer Ladenkasse: Das Wirtschaftswachstum in Deutschland könnte noch stärker ausfallen als bisher erwartet. Foto: Jens Büttner  Foto: 

Die deutsche Wirtschaft bleibt nach Einschätzung der scheidenden Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) auf Wachstumskurs. Deutschland befinde sich „in einem stetigen und breit angelegten Aufschwung“, der durch konsumfreudige Verbraucher und höhere Investitionen der Unternehmen gestützt werde.

Das sagte sie bei der Vorstellung der neuen Schätzung der Bundesregierung für das Wirtschaftswachstum.

Für 2017 hob Zypries die Prognose von 1,5 auf 2,0 Prozent an. 2018 soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Europas größter Volkswirtschaft dann um 1,9 Prozent zulegen, 2019 um 1,8 Prozent.

„Der deutschen Wirtschaft geht es gut“, sagte Zypries. „Die nächste Bundesregierung muss dafür sorgen, dass das so bleibt.“ In den zurückliegenden vier Jahren habe unter der schwarz-roten Koalition die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt um 2,5 Millionen zugenommen. Im laufenden Jahr soll sie um 660 000 steigen, 2018 dann um weitere 495 000 auf das Rekordniveau von 44,8 Millionen.

Angesichts der hohen Nachfrage der Wirtschaft erwartet die Bundesregierung, dass die Zahl der Arbeitslosen in diesem Jahr im Schnitt um 155 000 und im nächsten Jahr um 70 000 sinkt. „Die Arbeitslosenquote wird auf 5,5 Prozent zurückgehen - trotz der vielen Menschen, die zu uns gekommen sind“, sagte Zypries mit Blick auf die Flüchtlinge, die in Deutschland aufgenommen wurden.

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