Börsenparkett: Kleiner Dämpfer

Die erste April-Woche entpuppte sich für Anleger und Börsianer eher als Flop. Bis auf weniger als 9500 Punkte rutschte der Deutsche Aktienindex Dax zeitweise ab, die Marke von 10.000 rückte in weite Ferne.

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Vor allem der Internationale Währungsfonds (IWF) drückte die Stimmung. Dessen Chefin Christine Lagarde verwies in einer Rede in Frankfurt auf die Konjunkturprobleme in China, auf die gesunkenen Rohstoff- und Ölpreise und auf Finanzprobleme in etlichen Schwellenländern. Solche Worte schmecken Händlern und Anlegern gar nicht.

Andererseits: Wirklich düster sieht es gerade für deutsche Unternehmen nicht aus, lässt man die Banken außen vor. 44 Mrd. Euro schütten die 100 größten deutschen Aktiengesellschaften in diesen Tagen an ihre Aktionäre aus, allein bei Daimler waren es in der abgelaufenen Woche rund 3,5 Mrd. Euro.

Aktienbesitzer liegen trotz der jüngsten Dämpfer weiter richtig. Sparbücher und Anleihen werfen derzeit nichts ab. Bei fünfjährigen Bundesanleihen müssen sie bei einer Rendite von minus 0,39 Prozent sogar drauflegen. Zehnjährige liegen mit gerade mal 0,09 Prozent im Plus. Aktien dagegen bringen mit Blick auf die Dividende in vielen Fällen mindestens drei Prozent Rendite. Mitunter werfen sie sogar noch mehr ab.

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