BÖRSENPARKETT: Experten ratlos

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Die wichtigsten Quartalsberichte liegen auf dem Tisch und Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) hat wieder einmal gesprochen. Die Notenbank wird wohl noch mehr Geld in den Bankensektor pumpen, damit mehr Kredite vergeben werden und die Wirtschaft endlich wieder besser läuft. Ob die Strategie aufgeht, steht zwar auf einem anderen Blatt. Aber für Oliver Roth, Börsenhändler und Kapitalmarktstratege beim Handelshaus Close Brothers Seydler ist klar: "Haupttreiber bleiben die Notenbanken." Sie brachten jetzt auch die Aktienmärkte zurück ins Spiel.

Dass der Deutsche Aktienindex (Dax) aber nicht stärker zulegte, liegt an den gedämpften Konjunkturaussichten und durchwachsenen Zwischenberichten. In der anstehenden Woche wird die Börse erneut mit Zwischenberichten geflutet, die nach Ansicht von Experten ähnlich gemischt ausfallen dürften.

"Nach fünf Jahren Kursaufschwung ist es derzeit kaum noch möglich, auf der Aktienseite lukrative Investments zu finden", geben sich die Experten der DZ Bank etwas ratlos. Nach Ansicht von Roth müssen sich Anleger an stärkere Schwankungen gewöhnen. "Kaufen, wenn die Märkte nervös werden und verkaufen, sobald sie sich wieder beruhigen", lautet sein Ratschlag.

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