BÖRSENPARKETT: Die Luft wird dünner

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Nachrichten aus den USA haben die Börse zu Beginn des neuen Jahres bewegt: erst die vorläufige Einigung im Haushaltsstreit, dann die Investition von Warren Buffet in die Solarindustrie. Auch die niedrige Inflationsrate stärkte dem Dax den Rücken. Um rund 2 Prozent hat er seit Jahresanfang schon wieder zugelegt.

Aber es mehren sich die kritischen Stimmen. Die Gründe: Der Dax ist 2012 rasant gestiegen, die Krise in Euroland nicht ausgestanden, in den USA der Sturz über die Fiskalklippe nicht abgewendet. Eigentlich müsste die größte Volkswirtschaft der Welt sparen und zugleich die Steuern erhöhen.

Die Hoffnungen richten sich, wie die Experten vom Bankhaus Metzler betonen, auf die Schwellenländer, allein schon deshalb, weil dort die Staatsverschuldung gemessen am Sozialprodukt nur bei 33 Prozent liegt. In den sieben größten Industriestaaten sind es 115 Prozent.

Das dürfte die exportstarken deutschen Firmen stützen. "Uns gefallen zusätzlich die hohe Dividendenrendite des Dax von 3,5 Prozent sowie die kontinuierlichen Restrukturierungsmaßnahmen vieler Unternehmen", begründet die DZ Bank ihre Zuversicht. Doch die Deutschen haben laut einer Umfrage in diesem Jahr eher Immobilien und Edelmetalle als erste Anlageziele im Blick.

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