BÖRSENPARKETT: Angstmonat steht bevor

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Es bewegt sich weiter wenig auf dem Börsenparkett. Nur noch kleinere Firmen legen ihre Zwischenbilanz vor, die Konjunkturdaten signalisieren keinen schnellen Aufschwung, und in den USA verstärken sich die Hinweise, dass die Notenbank bald nicht mehr so großzügig ist und ihre Käufe von Staatsanleihen reduziert. Zudem kocht die Euro-Schuldenkrise wieder hoch, nachdem der Bundesfinanzminister eingeräumt hat, dass Griechenland ein weiteres Hilfspaket brauchen wird. Auch in den Schwellenländern läuft es nicht mehr rund, was den Export dämpfen könnte. Die Bundestagswahl wirft Schatten auf die Börse und bremst die Handelsaktivität. Positive Faktoren bleiben die niedrige Inflation und die niedrigen Zinsen.

In der Gemengelage bewegt sich der Deutsche Aktienindex Dax weiter seitwärts. "Der Aktienmarkt wird seine Sommerkonsolidierung wohl vorerst fortsetzen", meint Andreas Hürkamp von der Commerzbank. Die DZ Bank bleibt längerfristig für Aktien positiv gestimmt mit einer Dax-Prognose von 9600 Punkten für Mitte 2014, meint aber, dass "kurzfristig die Unsicherheit wieder zunehmen" könnte. Markus Reinwand von der Helaba rät von Aktienkäufen in diesen Tagen ab. "Mit dem September steht der für Aktienanleger klassische Angstmonat noch ins Haus."

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