Biobaumwolle: Nachfrage größer als das Angebot

Das Mode-Einzelhandelsunternehmen C&A setzt auf Baumwolle, fürchtet aber Engpässe bei der Beschaffung. Trotz steigender Nachfrage nach Biobaumwolle nehme die weltweite Produktion ab.

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Grund seien die Unkenntnis über biologische Anbaumethoden und vor allem die fehlende Zusammenarbeit zwischen den Markenunternehmen und den Farmern, Gemeinden und Regierungen in den Anbauländern. Die Düsseldorfer riefen andere Abnehmer von Biobaumwolle dazu auf, diese Zusammenarbeit zu verbessern.

Derzeit stammt nur 1 Prozent der Baumwolle weltweit aus Öko-Anbau, wird also ohne den Einsatz von Pestiziden und künstlichem Dünger kultiviert. Bis zum Jahr 2011 sei die Produktion von Biobaumwolle noch kontinuierlich angestiegen, erklärte C&A. In der Folgezeit seien die Ernteerträge dann aber um 8 Prozent gesunken. "Wir befinden uns jetzt an einem kritischen Punkt, an dem die Nachfrage das Angebot überholt", betonte das Unternehmen. Die damit verbundene Unsicherheit über die Verfügbarkeit drohe langfristige Investitionen in Biobaumwolle zu gefährden.

C&A ist mit 1500 Filialen in 21 europäischen Ländern nach Angaben von Textile Exchange der größte Abnehmer von Biobaumwolle weltweit. Textile Exchange ist eine gemeinnützige Organisation für die Analyse und Zertifizierung von Biobaumwolle und Bio-Textilien.

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