Bei Verweigerung wird Arbeitslosengeld gestrichen

Hartz-IV-Empfängern, die fortgesetzt eine Zusammenarbeit mit ihrem Jobcenter verweigern, soll künftig das Arbeitslosengeld komplett gestrichen werden.

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Außerdem sollen die Betroffenen anders als heute dazu nicht mehr vorher angehört werden müssen. Die Bundesagentur für Arbeit erhofft sich davon eine Verwaltungsvereinfachung, heißt es einem internen Papier der Behörde, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.

Demnach sollen Arbeitslosengeld II (ALG) und Sozialgeld erst weiter gezahlt werden, wenn sich die Betroffenen wieder melden. Allerdings müssten sie das ALG II dann neu beantragen. Mit der Regelung sollen Jobcenter-Mitarbeiter von Bürokratie entlastet werden und damit mehr Zeit für die Betreuung von Hartz-IV-Empfängern erhalten. Bisher werden säumige Hartz-IV- Empfänger in einem gestuften Verfahren sanktioniert.

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