Bei Bosch Zukunft von Fotovoltaik offen

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Nach dem Rückzug von Siemens aus dem Solargeschäft stellt auch der Stuttgarter Technologiekonzern Bosch die Fotovoltaik auf den Prüfstand. "Bis Ende des Jahres wird entschieden, wie es weitergeht", sagte ein Bosch-Sprecher . Dass Bosch sich wie Siemens komplett vom Solargeschäft verabschieden wird, gilt laut "Stuttgarter Zeitung" aber als unwahrscheinlich.

Die Geschäftsführung prüft dem Bericht zufolge derzeit drei Varianten. Eine davon sei die Suche nach einem industriellen Partner in Asien, der nach und nach Verantwortung und Kosten übernehmen könnte. Eine zweite Möglichkeit sei, dass Bosch sich von seinem Anspruch verabschiede, Komplettanbieter im Bereich Fotovoltaik zu sein. So könnten die Eigenfertigung heruntergefahren und Komponenten hinzugekauft werden. Derzeit würden alle Prozessschritte auf ihre Rentabilität überprüft. Eine dritte Variante sei, der Solarsparte noch etwas mehr Zeit zu geben. Bei Bosch appellierte der Betriebsrat am Standort Arnstadt an die Geschäftsführung, die Entscheidung zeitlich aufzuschieben.

Den Solarwerken fehlen derzeit die Aufträge. Sowohl im thüringischen Arnstadt als auch im brandenburgischen Prenzlau, wo Solarzellen und Module gefertigt werden, wurde Kurzarbeit eingeführt. Betriebsräte und die Geschäftsführung seien im Gespräch, bestätigte der Bosch-Sprecher.

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