Bedient sich Athen bald am Kapitalmarkt?

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Das Euro-Krisenland Griechenland will es bald wagen, sich eigenständig Geld an den Kapitalmärkten zu besorgen. Wann genau die Rückkehr erfolgen soll, dazu hielt sich der griechische Finanzminister Ioannis Stournaras bedeckt. Es gebe "absolut keine Eile", sagte Stournaras. "Wir werden es im ersten Halbjahr, bis Anfang des Sommers machen", erklärte Stournaras. Nach griechischen Medienberichten könnte es auch schon eher der Fall sein. Vor vier Jahren war Griechenland unter den Rettungsschirm internationaler Geldgeber geflüchtet.

Das Bundesfinanzministerium begrüßte die Athener Pläne. "Das ist letztendlich ein Beleg dafür, dass das Programm erfolgreich verläuft und dass das Vertrauen der Finanzmärkte zurückkehrt", sagte eine Sprecherin. Zu Zeitplänen könne man aber keine Stellung nehmen.

Am Freitag will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Athen reisen. Neben Gesprächen mit Ministerpräsident Antonis Samaras stehen auch Treffen mit Vertretern von Wirtschaftsverbänden und jungen, innovativen Firmen auf dem Programm, wie Regierungssprecher Steffen Seibert sagte. Zuletzt war die Kanzlerin im Oktober 2012 in der Hochphase der Euro-Schuldenkrise zu einem eintägigen Besuch in Athen. Griechische Medien spekulieren, die Rückkehr an die Finanzmärkten könnte bereits bis Ende der Woche verkündet werden.

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