Bauern gehen von stabilen Preisen aus

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. Bei Lebensmitteln haben die deutschen Verbraucher nach Einschätzung der Agrarwirtschaft im neuen Jahr keine drastischen Preissprünge zu befürchten. "Wir rechnen mit stabilen Preisen, da ist keine Kostenexplosion zu erwarten", sagte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner der "Bild"-Zeitung. Angesichts der Energiewende müssten die Höfe mit deutlich höheren Stromkosten kalkulieren. "Aber die werden sich nicht sofort auf die Warenpreise schlagen." Nach früheren Angaben rechnet der Bauernverband damit, dass die Inflation bei Nahrungsmitteln 2012 unter der allgemeinen Preissteigerung liegen könnte. Im vergangenen Jahr dürfte sie bei 2,8 Prozent gelegen haben.

Landwirtschaftliche Produkte würden wieder stärker wertgeschätzt. "Dass die Preise zum Beispiel für Milch und Butter angezogen haben, weil wir jahrelang unter Erzeugerpreis verkaufen mussten, tragen die Verbraucher mit." Nach zwei Krisenjahren sind die Einkommen der deutschen Landwirte trotz ungünstiger Wetterbedingungen 2011 wieder spürbar gestiegen. Je Arbeitskraft legte der Überschuss im Schnitt auf 30 200 EUR nach zuvor 22 500 EUR zu, wie die Verbandsbilanz für das Geschäftsjahr 2010/11 ergab. Vor allem Ackerbau- und Milchviehhöfe konnten ihre Ergebnisse verbessern, während Schweine- und Geflügelbetriebe Einbußen erlitten. Höhere Getreidepreise führten zu höheren Futterkosten. dpa

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