Arbeitsagentur sieht keinen Fachkräftemangel

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. Der Fachkräftebedarf im Südwesten kann aus Sicht der Agentur für Arbeit auf absehbare Zeit aus dem Bestand der Arbeitslosen gedeckt werden. "Es braucht nur etwas mehr Bemühen auf beiden Seiten", sagt die Leiterin der Regionalbehörde, Eva Strobel. Die Firmen müssten vor allem ihren Blick für ältere Arbeitslose sowie arbeitslose Frauen und Migranten schärfen. Dann müssten frühestens in zehn Jahren Fachkräfte aus dem Ausland angeheuert werden. Laut Wirtschaftsministerium fehlen derzeit allein 20 000 Ingenieure im Land.

Strobel verwies darauf, dass von den älteren Arbeitslosen rund die Hälfte beruflich qualifiziert seien. "Da können Unternehmen noch Potenzial ausschöpfen." Dabei könnten sie auf die Unterstützung der Arbeitsagentur setzen. Im Angebot seien unter anderem Zuschüsse für Arbeitgeber und Hilfestellungen und Zusatzqualifizierungen für Arbeitnehmer. Gute Erfahrungen gebe es mit Qualifizierungsberatern, die kleineren und mittleren Unternehmen helfen, ihren Fachkräftebedarf zu ermitteln. Entsprechende Modellprojekte in Schwäbisch Hall, Heilbronn, Aalen und im Rhein-Neckar-Raum sollen auf andere Orte ausgeweitet werden.

Bei den Frauen gelte es, die eingeschränkte Berufswahl aufzubrechen. Der "Girls Day", bei dem Mädchen in technische Bereiche hineinschnuppern können, zeige nach elf Jahren erste Früchte. dpa

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