Airbus-Erfolg hält EADS auf Kurs

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Glänzende Geschäfte bei Airbus trösten den Luft- und Raumfahrtkonzern EADS nach der geplatzten Fusion mit dem britischen Rüstungsriesen BAE Systems. Im dritten Quartal verdiente das Unternehmen dank seiner wichtigsten Tochter im operativen Geschäft deutlich mehr als ein Jahr zuvor. Für das Gesamtjahr sieht Vorstandschef Tom Enders den Konzern auf Kurs. Dabei sollen mehr Flugzeuge die Airbus-Hallen verlassen als jemals zuvor. Geplant ist die Auslieferung von 580 Maschinen. Auch die Auftragslage sei robust. Allerdings schwächelt das Flaggschiff A380.

Der operative Gewinn legte im Quartal um zwei Drittel auf 537 Mio. EUR zu. Unter dem Strich verdiente EADS 309 Mio. EUR. Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 12,3 Mrd. EUR. Auf die ersten neun Monate gesehen verdiente EADS mit 903 Mio. EUR mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor.

Anlass zur Freude gibt das zivile Luftfahrtgeschäft. Die Produktion läuft auf Hochtouren. Wermutstropfen ist allerdings die schleppende Nachfrage nach dem Flaggschiff A380. Echtes Sorgenkind bleibt die Verteidigungssparte Cassidian. In den ersten neun Monaten sank ihr Gewinn um 8 Prozent. Die geplante, aber vor einem Monat geplatzte Fusion mit BAE Systems hätte Cassidian helfen sollen, die unter dem kriselnden Verteidigungsgeschäft in Europa leidet.

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