Abu Dhabi zieht sich zurück

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Daimlers bedeutendster Großaktionär, das Scheichtum Abu Dhabi, hat sich von Anteilen des Autobauers getrennt. Der Staatsfonds Aabar besitze keine direkten Stimmrechte mehr an dem Dax-Konzern. Ein Daimler-Sprecher erklärte, dass Aabar keine physischen Aktien mehr halte, aber noch Zugriffsrechte auf die Papiere. Die Motive für den Rückzug wollte er nicht kommentieren.

Die Scheichs hielten über den Staatsfonds Aabar Investments bisher 3,1 Prozent direkt an Daimler. Jedoch hatten sie weitere Anteile aus früher direkt gehaltenen Wertpapierpaketen an die Finanzwelt auch verliehen und besaßen dabei sogenannte Rücklieferungsansprüche. Unter dem Strich waren so damals insgesamt 9,04 Prozent Aabar zuzurechnen. Nach den aktuellen Änderungen ist Kuwait Daimlers größter Ankerinvestor - mit 7,6 Prozent Anteilsbesitz.

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