„Generation Mitte“ fürchtet Ungleichheit in Deutschland

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Jeder Zweite der Befragten fürchtet im Alter zu wenig Geld zu haben. Foto: Armin Weigel  Foto: 

Ein Großteil der Deutschen im mittleren Alter sorgt sich über die soziale Ungleichheit in der Bundesrepublik.

Auch der Umgang mit Pflegebedürftigen und drohende Altersarmut beschäftigt viele Menschen zwischen 30 und 59 Jahren, wie eine am Dienstag in Berlin vorgestellte Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Versicherungswirtschaft ergab.

Demnach beschrieben zwar vier von fünf Leuten ihre Lebensqualität als gut oder sehr gut - mehr als im vergangenen Jahr. Auch die Angst vor Arbeitslosigkeit hat in den vergangenen vier Jahren deutlich abgenommen.

Trotzdem fürchtet jeder Zweite zu wenig Geld im Alter sowie jeder Dritte, dass sein Einkommen schon in den nächsten Jahren nicht ausreichen könnte. Die Verteilung von Einkommen und Vermögen nannten 77 Prozent aller Befragten als Schwäche Deutschlands, zwei Drittel kritisierten das Pflegesystem.

Die Meinungsforscher befragten im August zum fünften Jahr in Folge eine Stichprobe von rund 1000 Menschen der „Generation Mitte“. Zu der Altersgruppe der 30- bis 59-Jährigen gehören in Deutschland rund 35 Millionen Einwohner. Sie stellen 70 Prozent der Erwerbstätigen und erwirtschaften mehr als 80 Prozent der steuerpflichtigen Einkünfte.

GDV-Studie

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