Vattenfall zieht Atomstrom-Antrag zurück
Hamburg. Der Energiekonzern Vattenfall Europe hat seinen Antrag auf Übertragung von Stromproduktionsrechten vom Atomkraftwerk Krümmel auf Brunsbüttel zurückgezogen.
Der Antrag war im Frühjahr 2007 beim Bundesumweltministerium gestellt und zwei Jahre später vom damaligen Ressortchef Sigmar Gabriel (SPD) abgewiesen worden. Seither gibt es einen Rechtsstreit über die Übertragung nicht produzierter Reststrommengen von Krümmel auf Brunsbüttel. Beide Kraftwerke sind wegen Pannen seit Jahren abgeschaltet.
«Aus unserer Sicht haben sich die politischen Rahmenbedingungen so verändert, dass derzeit die von einer Strommengenübertragung erwarteten betriebswirtschaftlichen Vorteile nicht vorhanden sind», begründete Vattenfall den Rückzug. Darüber hinaus habe sich die Restlaufzeit des Kernkraftwerks Brunsbüttel aufgrund des Stillstands seit Sommer 2007 entsprechend verlängert. Somit bestehe derzeit keine Notwendigkeit, an dem Antrag festzuhalten. «Wir gehen davon aus, dass wir unsere Kraftwerke Brunsbüttel und Krümmel im Verbund mit den anderen Kernkraftwerken der Business Group Vattenfall Pan Europe langfristig sicher betreiben können», erklärte der Konzern.
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13.03.2010
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Vattenfall trennt sich von seinem Hochspannungsnetz in Nord- und Ostdeutschland.
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