NOTIZEN vom 20. Mai
Japan bricht ein
Die Naturkatastrophe vom 11. März macht Japan ökonomisch schwer zu schaffen. Das Bruttoinlandsprodukt ging auf das Jahr hochgerechnet zwischen Januar und März um 3,7 Prozent zurück. Im Vergleich zum Vorquartal bedeutet dies ein Minus von 0,9 Prozent.
Strom deutlich teurer
Die Kosten für Strom sind innerhalb von fünf Jahren um bis zu 43 Prozent gestiegen. Gründe seine laut Vergleichsportal Toptarif.de gestiegenen Strompreise und höherer Energieverbrauch. Großhaushalte sind am stärksten betroffen. So musste etwa eine sechsköpfige Familie vor fünf Jahren mit 1070 EUR noch 461 EUR weniger zahlen.
Sony mit neuer Panne
Erneute Panne bei Sony: Beim Neustart der Online-Dienste nach dem riesigen Datendiebstahl ist eine neue Sicherheitslücke entdeckt worden. Sony musste die Website, auf der Kunden ihre Passwörter ändern sollen, zeitweise vom Netz nehmen.
Bahn ohne Online-Tickets
An den Reisezentren-Schaltern deutscher Bahnhöfe könnte es an diesem Wochenende voll werden. Das Buchungssystem auf der Internetseite www.bahn.de wird von Samstagabend bis Sonntagmittag für Wartungsarbeiten abgeschaltet.
Wilde Sex-Party
Zu einer Sex-Party hat die zum Ergo-Versicherungskonzern gehörende Hamburg-Mannheimer ihre besten 100 Vertreter eingeladen. 2007 verwandelte die inzwischen im Ergo-Konzern aufgegangene Versicherung die Gellert-Therme in Budapest in ein Freiluftbordell, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Teilnehmer. Eine Sprecherin der Ergo-Gruppe bestätigte die Anwesenheit von 20 Prostituierten. Teilnehmer hatten von 100 Frauen berichtet.
Bauern fehlt der Regen
Der Landesbauernverband (LBV) Baden-Württemberg befürchtete wegen der anhaltenden Trockenheit Ertragsausfälle bis zu 30 Prozent. Besonders dramatisch sei die Situation bei Getreide, Raps und Futteranbau. Der LBV fordert die Einführung einer steuerlichen Risikoausgleichsrücklage.
Nur Strafe für Ganswindt
Der Prozess gegen Ex-Siemens-Vorstand Thomas Ganswindt im Zusammenhang mit dem milliardenschweren Schmiergeldskandal des Konzerns ist eingestellt worden. Ganswindt muss 175 000 EUR zahlen. Die Schuld des Angeklagten soll geringer sein als ursprünglich absehbar.
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Autor: SWP | 20.05.2011
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