Michelin macht wieder Gewinn - Weitere Preiserhöhungen
Paris. Der weltgrößte Reifenhersteller Michelin hat wieder die Gewinnzone erreicht und will die Preise weiter anheben.
Im ersten Halbjahr 2010 erzielte das Unternehmen einen Überschuss von 504 Millionen Euro nach einem Verlust von 122 Millionen Euro vor einem Jahr, teilte Michelin in Clermont-Ferrand mit. Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 8,349 Milliarden Euro. Gestiegene Rohstoffpreise habe das Unternehmen an die Kunden weitergereicht. Im zweiten Halbjahr sollen die Preise für Ersatzreifen in Europa erneut um drei Prozent steigen. Für 2010 bestätigte der Konzern sein Ziel eines mindestens zweistelligen Umsatzwachstums.
Im Erstausrüstergeschäft liegt Nordamerika mit einem Wachstum von 71 Prozent an erster Stelle. Bei den Ersatzreifen entwickelten sich die Märkte in Brasilien, Argentinien und Kolumbien besonders gut. Der Markt für Lastwagenreifen ist in Südamerika um 53 Prozent gewachsen. Das liege unter anderem an neuen staatlichen Hilfen für den Kauf von Lastwagen in Brasilien. Michelin baut derzeit seine Reifenproduktionen in Brasilien, China, Indien und Russland aus. Michelin hat mehr als 117 000 Mitarbeiter und ist mit gut 17 Prozent Marktanteil Weltmarktführer.
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30.07.2010
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Der weltgrößte Reifenhersteller Michelin hat wieder die Gewinnzone erreicht und will die Preise weiter anheben. (Symbolbild)
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