Der elektronische Entgeltnachweis

Elena steht für ein groß angelegtes Datenerfassungsprojekt. Hintergrund ist der Umstand, dass laut Bundeswirtschaftsministerium 3 Mio. Arbeitgeber bisher jährlich rund 60 Mio. Entgeltnachweise in Papierform ausstellten - obwohl die Daten den Personalabteilungen der Unternehmen in aller Regel elektronisch vorlagen.

Vom 1. Januar 2012 an müssen laut dem Elena-Gesetz die Arbeitgeber keine Bescheinigungen mehr ausstellen, wenn Arbeitnehmer Arbeitslosen-, Wohn- oder Elterngeld beantragen wollen. Die bis zu 40 Mio. Beschäftigten in Deutschland gehen dann mit ihrer neuen Identifikationskarte direkt zu den Behörden. Diese

rufen die nötigen Daten in der Zentralen Speicherstelle (ZSS) ab, wo alle Daten verschlüsselt gespeichert sind.

Für heftige Kritik hatte Elena gesorgt, weil zunächst auch die Teilnahme an rechtmäßigen oder illegalen Streiks erfasst wurden. Der "Arbeitskreis Elena" hat angekündigt, den Datenbaustein zu den Fehlzeiten zu ändern. ohe


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09.03.2010

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