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Bedauern über Boschs Solar-Rückzug

Mit Bedauern hat der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) auf den Rückzug des Bosch-Konzerns aus der Solarbranche reagiert. Dieser spreche aber nicht gegen die Energiewende.

Mit Bedauern hat der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) auf den Rückzug des Bosch-Konzerns aus der Solarbranche reagiert. Dieser spreche aber nicht gegen die Energiewende. Die Krise der Solarindustrie sei vielmehr "im globalen wirtschaftlichen Umfeld, im ruinösen weltweiten Wettbewerb aufgrund großer Überkapazitäten" begründet. Darüber hinaus sei der Ausstieg vor allem "eine Hiobsbotschaft für die betroffenen Bosch-Mitarbeiter und deren Familien, für die das Unternehmen eine Fürsorgepflicht hat".

Die IG Metall verlangt von Bosch Alternativen für die 1800 Beschäftigen im Solar-Werk in Arnstadt. Es dürfe keine Kündigungen geben, der Standort müsse erhalten bleiben, sagte der Bevollmächtigte der Erfurter IG Metall, Wolfgang Lemb. Er schlug vor, zumindest Teile der Solarproduktion zu verkaufen oder andere Produktionslinien des Bosch-Konzerns nach Arnstadt zu verlagern.

Die Entscheidung für den Ausstieg nannte Lemb "bitter und strategisch völlig falsch". Die Solarindustrie verspreche trotz der momentanen Krise gute Geschäfte.

Bosch nutzt den Ausstieg auch, um seine Geschäftsführung umzubauen. Stefan Asenkerschbaumer, seit 2010 unter anderem für den Finanzbereich verantwortlich, wird stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung.

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