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Banken zahlen Milliarden vorzeitig zurück

Die Lage in der Eurozone hat sich ganz offensichtlich entspannt, auch in den Augen der Banken. Am kommenden Mittwoch wollen fast 300 Institute rund 137 Mrd.

Autor: OTR |
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Die Lage in der Eurozone hat sich ganz offensichtlich entspannt, auch in den Augen der Banken. Am kommenden Mittwoch wollen fast 300 Institute rund 137 Mrd. EUR an die Europäische Zentralbank (EZB) zurücküberweisen und damit einen erklecklichen Teil des Krisenkredits, den die Währungshüter den Banken vor einem Jahr zur Verfügung gestellt hatten. Und dies eigentlich für drei Jahre. Schon seit Tagen war darüber spekuliert worden, wie viel Geld an die EZB vorzeitig zurückfließen würde.

Ganz offensichtlich sind viele Institute nicht mehr oder nur noch zum Teil auf die Sonderkredite der EZB angewiesen. Ihre Liquiditätslage hat sich entspannt, weil sich die Lage in der Eurozone beruhigt hat und die Notwendigkeit von zusätzlichen Sicherheiten gesunken ist. Zum anderen können sich die Banken mittlerweile noch günstiger refinanzieren, über normale Kredite der EZB oder auch über Einlagen von Kunden. Zudem scheinen sich die Banken auch wieder Geld zu leihen.

Vor rund einem Jahr hatte die EZB aufgrund der angespannten Lage der Banken in der Eurozone zwei Sonderkredite mit einem Zins von rund 1 Prozent und einer Laufzeit von drei Jahren in zwei Tranchen von jeweils 500 Mrd. EUR angeboten, um auch die brachliegende Kreditvergabe an Unternehmen und Verbraucher und letztlich die Konjunktur anzukurbeln.

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