Wechsel an der Kino-Spitze: "Pets" vor "Ghostbusters"

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Die niedlichen "Pets" zogen im letzten Moment an den Geisterjägern vorbei. Foto: Universal Pictures

Trotz eines starken Starts hat die Neuauflage der Science-Fiction-Komödie "Ghostbusters" sich nicht an der Spitze der US-Kinocharts halten können und ist auf dem zweiten Platz hinter "Pets" gelandet.

Der Animationsfilm mit tierischen Helden spielte am zweiten Wochenende nach seinem Start 50,5 Millionen Dollar (45,7 Mio Euro) ein und damit etwas mehr als der neu gestartete Film um die legendären Geisterjäger, der 46 Millionen Dollar (41,6 Mio Euro) schaffte. Dem Branchendienst "Box Office Mojo" zufolge hatte "Ghostbusters" zunächst vorn gelegen.

Die Komödie "Pets", die am 28. Juli in Deutschland startet, erzählt davon, was Haustiere in Abwesenheit ihrer Besitzer tun. Als weiterer Animationsfilm um eine Gruppe niedlicher Tieren hält sich "Findet Dorie" auf Platz vier mit 11 Millionen Dollar (10 Mio Euro). Insgesamt spielte die Fortsetzung von "Findet Nemo" dieses Jahr bereits 445,5 Millionen Dollar (403 Mio Euro) ein und ist damit der erfolgreichste in diesem Jahr gestartete Film in den USA. Animierte Filme mit sprechenden Tiere scheinen ein Erfolgsrezept zu sein. So zählt auch das animierte Tier-Abenteuer "Zootopia" zu einem der erfolgreichsten Filmen des Jahres.

Die Neuauflage des "Ghostbusters"-Klassikers aus den 1980er-Jahren hatte in den USA seit Wochen für Gesprächsstoff gesorgt. Im New Yorker Stadtteil Brooklyn hatte das Filmstudio Sony ein Lagerhaus vorübergehend zu einer alten Feuerwache umfunktioniert, in der Fans selbst zu Geisterjägern ausgebildet werden konnten. Manhattan wird im neuen "Ghostbusters"-Film, der Anfang August in Deutschland anläuft, wieder von Geistern bedroht.

Anders als im Klassiker werden die Geisterjäger diesmal von Frauen dargestellt, gespielt von Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon und Leslie Jones. Aber auch die früheren Hauptdarsteller Bill Murray und Dan Aykroyd sind wieder zu sehen, die sich beide für die weibliche Nachbesetzung ihrer Rollen stark gemacht hatten. Die Entscheidung hatte in der Filmwelt lange für Diskussionen gesorgt.

Von Zuschauern erntete der von Regisseur Paul Feig gedrehte Film gemischte Kritiken. Ivan Reitman, der den Klassiker von 1984 gedreht hatte, unterstützte den neuen "Ghostbusters"-Film als Produzent. Auch "Thor"-Darsteller Chris Hemsworth ist zu sehen.

Plätze drei und fünf der nordamerikanischen Kinocharts belegten die "Legend of Tarzan" (11,1 Millionen Dollar) und die derbe Komödie "Mike and Dave Need Wedding Dates" (7,5 Millionen Dollar) mit Zac Efron.

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