Was die Monatsfahrkarte für Schüler kostet

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Die Zuschüsse zur Schülerbeförderung sind in Bayern und Baden-Württemberg unterschiedlich geregelt. Stadt- und Landkreise legen nämlich selbst fest, welche Kosten er für die Schülermonatskarten übernimmt.

Für alle Schüler, die in Ulm zur Schule gehen, regelt die Stadtverwaltung Ulm die Zuschüsse. Die Stadt Ulm bezuschusst alle Schüler in allen Schularten, unabhängig auch von einer Mindestentfernung zur nächsten Schule. Bedingung ist: Die Schüler müssen in Baden-Württemberg wohnen.

Die Schülermonatskarte kostet 38,50 Euro. Und dann entscheidet die so genannte Tarifzone - es gibt insgesamt neun - über die Höhe des Zuschusses. Grundschüler und Werkrealschüler ab der 5. Klasse und Schüler im Berufsvorbereitungsjahr, die im Ulmer Stadtgebiet wohnen und einen Bus nehmen wollen, bekommen dazu einen Zuschuss von 5,50 Euro. Die Eltern zahlen also 33 Euro. Realschüler, Gymnasiasten, Werkrealschüler und Schüler von Berufsschulen bekommen einen Zuschuss von 3,50 Euro. Die Eltern zahlen also 35 Euro. Beantragt werden können die Zuschüsse nur im Internet unter www.schuelermonatskarten.de.

Für Schüler, die im Alb-Donau-Kreis zur Schule gehen, regelt das Landratsamt die Zuschüsse. Seit dem Schuljahr 2012/2013 beträgt der Eigenanteil zur Schülermonatskarte 28,50 Euro und zwar für alle Schularten. Eine Voraussetzung ist, dass die Mindestentfernung zur Schule bei Grundschülern 1,5 Kilometer beträgt, bei Schülern ab der 5. Klasse drei Kilometer. Ein Rechenbeispiel: Ein Schüler aus Schelklingen geht in Blaubeuren zur Schule. Die Monatskarte kostet 39,50 Euro, das Landratsamt zahlt einen Zuschuss von 11 Euro, denn der Eigenanteil beträgt besagte 28,50 Euro. Würde dieser Schüler nun aber eine Schule in Ehingen besuchen wollen - die Monatsfahrkarte kostet 50,30 Euro -, dann würde das Landratsamt noch immer den Zuschuss von 11 Euro übernehmen. Denn die Kosten der Schülerbeförderung zur nächstgelegenen Schule werden erstattet, heißt es aus dem Landratsamt. 11 000 Schüler werden monatlich vom Landratsamt bezuschusst. Mehr Infos für die bezuschusste Schülermonatskarte findet man im Internet unter www.alb-donau-kreis.de/schule/schuelerbefoerderung. Anträge kann man im Internet unter www.schuelermonatskarten.de stellen.

Die bayerischen Schüler kommen am besten weg. Wer die nächstgelegene Schule der gewählten Schulart, Ausbildungs- oder Fachrichtung besucht, der hat im Landkreis Neu-Ulm freie Fahrt. Der Weg muss mindestens drei Kilometer betragen. Die Regelung gilt bis einschließlich der 10. Klasse. Anschließend zahlen die Jugendlichen ihre Monatsfahrkarte voll. Ausnahmen sind unter anderem Kinder aus einkommensschwachen Familien.

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