Vorzeige-Ehe könnte als Albtraum enden

Sechs Jahre waren Demi Moore und Ashton Kutcher ein Traumpaar, 2011 trennten sie sich. Seither war es ruhig - bis zu Moores Paukenschlag.

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Einst ein Traumpaar: Ashton Kutcher und Demi Moore. Foto: afp

Bitteres Ende einer Traum-Ehe: Mehr als ein Jahr nach der Trennung könnte die Scheidung des einstigen Hollywood-Traumpaars Demi Moore (50) und Ashton Kutcher (35) doch noch zu einem Rosenkrieg werden. Lange war es fast beunruhigend still um Moore gewesen - jetzt meldet sie sich mit einem Paukenschlag zurück.

Sie will Unterhalt von Kutcher, die Anwaltskosten soll er auch zahlen, wie aus den von ihr eingereichten Scheidungspapieren hervorgeht. Wie viel Kutcher zahlen soll, ist nicht bekannt. Es könnte aber der Auftakt zu einer bitteren Schlammschlacht sein.

Dabei hatte alles so harmonisch begonnen: Mit mehr als 100 Gästen feierten Moore und Kutcher 2005 groß Hochzeit. Auch Moores Ex-Mann Bruce Willis und die drei gemeinsamen Kinder waren dabei. Die Ehe von Moore und Willis war 2000 nach 13 Jahren geschieden worden, davor war eine Verbindung der Schauspielerin mit dem Sänger Freddy Moore zerbrochen.

Ehe Nummer drei mit Kutcher sollte ein Neuanfang für Moore werden. Ihr Ex Willis und die Kinder waren auch von dem Neuen begeistert.

Sechs Jahre galten Moore und Kutcher als Vorzeige-Paar. Alles Getuschel über die 15 Jahre Altersunterschied lächelte und strahlte das Paar auf den roten Teppichen weg. Auf Twitter dokumentierten sie fast täglich ihr Leben - mit Liebesbekenntnissen, kleinen Storys und teils freizügigen Fotos. Sonnyboy Kutcher gab sich als fürsorglicher Ehemann und Stiefvater.

Aber im verflixten siebten Jahr gab es Risse: Zunächst wies das Paar Gerüchte über Seitensprünge Kutchers erbost zurück. Doch dann soll er ausgerechnet am sechsten Hochzeitstag 2011 fremdgegangen sein. "Mit großer Trauer und schwerem Herzen habe ich beschlossen, meine sechsjährige Ehe mit Ashton zu beenden", erklärte Moore danach. "Als Frau, Mutter und Ehefrau halte ich bestimmte Werte und Versprechen heilig." Alle, die Kutcher schon immer nur als Moores "Toy-Boy" verspottet hatten, sahen sich bestätigt. Moore unternahm nach der Trennung erstmal nichts.

Sie soll unter dem Ende ihrer dritten Ehe psychisch und körperlich sehr gelitten haben, hieß es. Kutcher hatte seine Scheidungspapiere bereits im Dezember eingereicht. Geld will er demnach nicht. Auch Moore werde mit ihren Forderungen wohl nicht durchkommen, spekulieren US-Medien. "Ein Richter würde das nie anordnen", schrieb das Promi-Portal "TMZ.com".

Zwar ist Kutcher, der Star der Comedyserie "Two and a Half Men" und laut Wirtschaftsmagazin "Forbes" derzeit der bestverdienende TV-Schauspieler in den USA. Von Mai 2011 bis Mai 2012 verdiente er 18,3 Millionen Euro. Aber auch Moore zählte jahrelang zu den Topverdienerinnen Hollywoods, allein "Striptease" brachte ihr die Rekordgage von 9,5 Millionen Euro.

Vielleicht, so wird spekuliert, wolle Moore mit der Unterhalts-Forderung nur Aufmerksamkeit gewinnen und ihre derzeit stockende Karriere wieder ins Rollen bringen.

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