Vorwurf der Kindesmisshandlung gegen Brad Pitt

Brad Pitt hatte im Scheidungsdrama mit Angelina Jolie die Medien um Zurückhaltung gebeten. Doch das klappt nicht, es gibt viele Gerüchte. Er soll die Kinder misshandelt haben, meldet TMZ.

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    Angelina Jolie und Brad Pitt galten auch deshalb als Traumpaar, weil sie als Familie auftraten. Foto: 
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    Marion Cotillard widerlegt eines der Gerüchte: Sie ist nicht von Brad Pitt schwanger. Foto: 
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Nach dem Scheidungsantrag von Hollywoodstar Angelina Jolie (41) muss ihr Noch-Ehemann Brad Pitt nicht nur um das Sorgerecht für seine Kinder, sondern auch um seinen Ruf kämpfen, Gerüchte schießen ins Kraut. US-Medien berichteten, Auslöser des Scheidungsantrags sei ein Ausraster des Schauspielers in einem Flugzeug gewesen, bei dem er verbal und körperlich auf eines oder mehrere seiner Kinder losgegangen sei. Die Polizei ermittle wegen Kindesmisshandlung gegen den 52-Jährigen.

  Um diese Ermittlungen  gab es gestern einige Verwirrung.  Nach einem ersten Dementi hieß es gestern Abend bei der Polizei in Los Angeles dann doch: Es laufen Ermittlungen gegen den Hollywood-Star. Es gehe um einen „Vorfall in einem Flugzeug“, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Polizei sei in diesem Fall aber nicht zuständig, sondern das FBI, da sich der Vorfall in der Luft abgespielt habe. Um welche Vorwürfe es geht, sagte der Sprecher nicht. Eine FBI-Sprecherin konnte auf Nachfrage zunächst nicht bestätigen, dass gegen Pitt ermittelt werde.

Zuvor hatte ein weiterer Polizeisprecher in Los Angeles zu entsprechenden Medienberichten, nach denen die Polizei gegen Pitt ermittele, gesagt. „Wir führen keine strafrechtlichen Ermittlungen gegen Herrn Pitt oder sind an solchen beteiligt.“

In ihrem Scheidungsantrag beansprucht die Schauspielerin Jolie das alleinige Sorgerecht. Pitt will das laut Medienberichten nicht hinnehmen. Die Vorwürfe angeblicher Kindesmisshandlungen könnten seine Position im Sorgerechtsstreit möglicherweise schwächen.

Nach Berichten der Promi-Websites „TMZ“ und „People“ informierte ein anonymer Zeuge das Jugendamt von Los Angeles (Kalifornien) über den Vorfall am Mittwoch vergangener Woche, bei dem Pitt während einer Reise mit dem Privatjet des Ehepaars im angetrunkenen Zustand gewütet haben soll.

Über den angeblichen Vorfall an sich wurde zunächst wenig bekannt. Laut „TMZ“ brüllte Pitt herum und griff „seine Kinder“ auch körperlich an. „People“ berichtete hingegen, die physische Attacke habe sich gegen eines der Kinder gerichtet, zumindest einige der übrigen fünf Kinder seien aber ebenfalls anwesend gewesen. Auch Jolie war demnach zugegen. Nach der Landung soll sich der Wutanfall des Schauspielers laut „TMZ“ fortgesetzt haben. Pitt habe sogar versucht, die Rollbahn in einem Tankfahrzeug zu verlassen.

Jolie habe sich am Tag nach dem angeblichen Ausraster von ihrem Mann getrennt, wie laut „People“ aus ihrem Scheidungsantrag hervorgeht. In einem Statement ihres Anwalts erkläre die 41-Jährige, sie habe sich im Sinne der „Gesundheit der Familie“ für die Scheidung entschieden.

Pitt weist den Berichten zufolge die Anschuldigungen zurück. „Er hat seine Kinder in keiner Weise misshandelt“, zitierte „People“ eine Quelle aus seinem engen Umfeld.

Zuletzt kursierten auch Gerüchte, Pitt habe eine Beziehung zur französischen Schauspielerin Marion Cotillard, die ein Kind von ihm erwarte. Die Oscar-Preisträgerin wies dies  zurück. Im Online-Netzwerk Instagram bestätigte Cotillard zwar, dass sie ein Kind bekommt – aber vom „Mann ihres Lebens“, dem französischen Schauspieler und Regisseur Guillaume Canet. Cotillard erklärte, sie wünsche Jolie und Pitt, „dass sie Frieden in diesem stürmischen Moment finden“.

Wie „Bild“ unter Berufung auf die britische „DailyMail“ berichtet, soll schon der erste Umzugswagen vor der noch gemeinsamen Villa von Brad Pitt und Angelina Jolie in Los Angeles vorgefahren sein.

Trennung auch bei Madame Tussauds

Wachsfiguren Nur einen Tag nach Bekanntwerden der Scheidung von Angelina Jolie (41) und Brad Pitt (52) sind die beiden im Londoner Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds getrennt worden. Das gab das Museum per Twitter bekannt. Auch das Berliner Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds hat die beiden Figuren getrennt – sie wenden sich den Rücken zu. Künftig sollen andere Figuren dazwischen stehen. Das Besucher-Feedback nach der Änderung sei „einhellig positiv“, sagte Sprecherin Nina Zerbe am Donnerstag in Berlin. Auffällig sei, dass jetzt viele Männer neben der Solo-Jolie posierten. Laut der Sprecherin wird die Trennung in allen 18 Filialen von Madame Tussauds weltweit umgesetzt.

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