Umgebaute Panzer sollen Brand bekämpfen

Im Kampf gegen das seit Montag wütende Großfeuer in einem Treibstofflager nahe Kiew hat die Feuerwehr den Einsatz von umgebauten Panzern gegen das riesige Glutnest beschlossen.

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Seit Montag brennt ein Treibstofflager in der Nähe von Kiew.  Foto: 

Im Kampf gegen das seit Montag wütende Großfeuer in einem Treibstofflager nahe Kiew hat die Feuerwehr den Einsatz von umgebauten Panzern gegen das riesige Glutnest beschlossen. Nach wie vor stünden fünf Treibstofftanks der Anlage in Wassylkiw rund 30 Kilometer südwestlich der ukrainischen Hauptstadt in Brand, sagte Einsatzleiter Mykola Tschetschetkin gestern. In Kiew rief das Feuer enorme Luftbelastung hervor.

Die Einsatzleitung habe entschieden, "Feuerwehr-Panzer" einzusetzen, sagte Innenminister Arsen Awakow. Die Kettenfahrzeuge wurden 2010 im ostukrainischen Charkiw auf Basis von Panzern des Typs T-64 entwickelt und sollen die bereits vor Ort tätigen 45 Fahrzeuge, 300 Einsatzkräfte und einen Löschzug beim Eindämmen der Flammen unterstützen, sagte Awakow. Die Feuerwehr solle den Brand zwar an einer weiteren Ausbreitung hindern, die bereits in Flammen stehenden Reservoirs jedoch nicht löschen. Dadurch solle ein unnötiges Risiko für die Feuerwehrleute verhindert werden, sagte Awakow.

Mindestens drei Einsatzkräfte sowie ein Mitarbeiter der Anlage kamen bereits ums Leben, nachdem das Feuer beim Übergreifen auf mehrere Tanks eine Reihe schwerer Explosionen ausgelöst hatte.

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