Spekulationen um Gottschalks Vorabendshow

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Eine angebliche Absetzung von Thomas Gottschalks Show wurde dementiert.

Die ARD wies gestern Gerüchte über eine bevorstehende Absetzung der Vorabendshow "Gottschalk live" zurück. "Die ARD-Vorsitzende Monika Piel stellt klar, dass die Intendanten-Runde sich dafür ausgesprochen hat, der Sendung Raum zur Weiterentwicklung zu geben", heißt es in einer Erklärung.

Die Zeitung "Die Welt" hatte gestern getitelt: "ARD will Gottschalk nicht mehr". Eine Mehrheit der Intendanten habe sich in einer Schaltkonferenz dafür ausgesprochen, "Gottschalk live" rasch abzusetzen. "Bei dem Votum der Intendanten handelt es sich um ein Stimmungsbild und nicht um einen formellen Beschluss", schreibt das Blatt.

ARD-Sprecherin Bettina Altenkamp bestätigte auf Anfrage, dass in der Konferenz über das Thema gesprochen worden sei. "Das wurde aber nicht in Form eines Votums abgefragt." In der Konferenz sei keine Entscheidung getroffen worden, "Gottschalk live" zu beenden und vom vertraglichen Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen.

Die ARD kann sich mit Beginn der Sommerpause im Juni von der Produktion zurückziehen, wenn sie bis zum 20. April nicht auf einen durchschnittlichen Marktanteil von zehn Prozent kommt. Zuletzt war die Show kaum mehr über fünf Prozent hinausgekommen.Gottschalk wehrte sich gestern in "Bild.de" und betonte seine Freude an der Show. "Die macht mir endlich großen Spaß. Den lasse ich mir durch das Durchstechen von Falsch- und Halbwahrheiten nicht nehmen. Ich bin Entertainer, kein Hinterzimmer-Akteur".

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