Schlag gegen Kinderpornoring in acht Ländern

Mit Razzien in Baden-Württemberg und sieben weiteren Bundesländern ist die Polizei gegen einen mutmaßlichen Kinderpornografie-Ring vorgegangen.

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Im Südwesten seien am Mittwoch zwei Wohnungen im Bereich der Polizeipräsidien Ulm und Stuttgart durchsucht worden, teilte das Landeskriminalamt gestern mit. Nähere Angaben wurden nicht gemacht.

Entsprechende Aktionen gab es in Hessen, Bayern, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Wie viele Wohnungen bundesweit durchsucht wurden, konnte eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt nicht sagen.

Ermittelt werde gegen insgesamt 80 Tatverdächtige. Sie sollen sich zwischen September 2011 und Mai 2014 auf verschiedenen Wegen, etwa E-Mail, per Kurznachrichtendienst WhatsApp oder Skype, über den sexuellen Missbrauch von Kindern unterhalten und kinderpornografische Bilder und Videos getauscht haben.

Auf die Spur der Beschuldigten waren die Fahnder nach einer Durchsuchung der Wohnung eines mutmaßlichen Nutzers eines geschlossenen Internetforums aus dem hessischen Kreis Darmstadt-Dieburg gekommen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung im August 2014 wurde den Angaben zufolge umfangreiches Datenmaterial beschlagnahmt.

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