Wintereinbruch im Südwesten: Was Sie jetzt beachten müssen

Der plötzliche Wintereinbruch verursacht glatte Straßen und Temperaturen unter null Grad. Was muss man beachten, um für die vierte Jahreszeit gut gerüstet zu sein?

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Der plötzliche Wintereinbruch verursacht glatte Straßen und nasskaltes Wetter. Im Norden und Süden Deutschlands kam es zu zahlreichen, glücklicherweise meist glimpflichen, Unfällen.

Bereifung den Witterungsverhältnissen anpassen
Wer es noch immer nicht getan hat, sollte aller-spätestens jetzt die Winterreifen aufziehen. Wer sich nicht daran hält, gefährdet laut ADAC nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern muss im schlimmsten Fall auch mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Kommt es aufgrund der Sommerreifen zu einem Unfall, kann dies zur teilweisen oder vollständigen Leistungsfreiheit der Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit führen. Ohne Winterreifen erwischt zu werden kostet 40 Euro und „bringt“ dem Autofahrer zusätzlich einen Punkt ein.

Richtiges Fahrverhalten bei Schnee und Glätte
Bei Schnee und Glätte sollte man ein umsichtiges Fahrverhalten an den Tag legen. Damit das Fahrzeug nicht ins Schlingern gerät, soll das Gaspedal vorsichtig betätigt werden. Das gilt fürs Gas geben und auch vom Gas runter nehmen.

Gefährlich sind Eisplatten die von vorausfahrenden Lkws auf die Straße fallen. Hier ist es am besten, einen großen Abstand zu halten und den Fahrer per Lichthupe aufmerksam machen.

Eine Vollbremsungen bitte nur machen, wenn die Fahrzeuge mit ABS ausgerüstet sind. Fahrer, deren Autos das Anti-Blockier-System nicht ausstellen können, sollten das Pedal komplett durchtreten, sonst kann das System nicht voll arbeiten. Kommt ein Fahrzeug ohne ABS ins Rutschen heißt es: Sofort runter vom Pedal, sonst besteht die Gefahr, dass das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn schleudert.

Rutscht das Auto dennoch, sollte unbedingt die Kupplung getreten und leicht gegengelenkt werden. Auf keinen Fall ruckartige Lenkmanöver vornehmen.

Wenn es glatt auf der Straße ist, unbedingt früh hoch schalten und niedrigtourig fahren.

Für ausreichende Beleuchtung sorgen
Bei kürzer werdenden Tagen und erhöhtem Nebelaufkommen sollte man die Beleuchtung besonders beachten. So denken laut ADAC viele Autofahrer auch nicht daran, dass die Tagfahrleuchten nur vorne am Fahrzeug sind. Bei Nebelschwaden und sollte der Fahrer deshalb auch das Abblendlicht einschalten in dichtem Nebel die Nebelscheinwerfer.

Mit Böen rechnen
Gerade im Herbst ist es besonders windig. Fährt man an einer Waldschneise vorbei, über eine Brücke, oder aus einem Tunnel, kann es durchaus sein, dass das Auto durch den Seitenwind ins Schlingern kommt. Hier gilt es, dass Lenkrad gut festzuhalten und wenn nötig behutsam gegenzulenken.

Vorsicht: Wildwechsel
Mit den schlechteren Sichtverhältnissen sollte man in Waldnähe besonders auf Wildwechsel achten. Vor allem im Morgengrauen und der Abenddämmerung ist besondere Vorsicht angebracht. Steht doch mal ein Wildtier auf der Straße, sollte man bremsen, gegebenenfalls abblenden und hupen. Unkontrollierte Ausweichmanöver sollten vermieden werden.

Radler ohne Licht leben gefährlich
Mit der im Winter früher einbrechenden Dunkelheit sind Radler ohne Licht für Autofahrer schlecht sichtbar. Viele Radfahrer vernachlässigen das aus Bequemlichkeit, begeben sich damit in Gefahr und riskieren außerdem ein Bußgeld. Dabei wurde es den Radfahrern seit Juni 2017 leichter gemacht. So dürfen nun auch Scheinwerfer, Leuchten und deren Energiequelle vom Fahrrad abnehmbar sein. Die Polizei empfiehlt zudem Fußgängern und Radlern das Tragen von gut sichtbarer, heller und am besten reflektierender Kleidung.

Zugausfälle und Verspätungen
Ärgerlich für jeden Pendler sind die vielen Zugausfälle und Verspätungen, die bei einem plötzlichen Wintereinbruch auftreten. Kein Grund sich zu ärgern, denn hier haben wir Tipps, wie sich die Zeit sinnvoll nutzen lässt.

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