Pferdefleisch in 133 Proben nachgewiesen

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Gut drei Wochen nach Bekanntwerden des Skandals um falsch deklarierte Lebensmittel mit Pferdefleisch sind die Behörden in Deutschland inzwischen in 133 Fällen fündig geworden. Es handle sich mittlerweile überwiegend um die Bestätigung bekannter Produkte, die schon aus dem Handel genommen worden waren, teilte das Bundesverbraucherministerium mit. Insgesamt wurden bundesweit knapp 2000 Proben ausgewertet.

Zu den aus den Regalen genommenen Lebensmitteln, meist ist es Tiefkühlkost, zählen Rindergulasch, Chili con Carne, Spaghetti Bolognese, Lasagne, Wraps und Hacksteaks. Nachgewiesen wurde nicht deklariertes Pferdefleisch in 42 Proben in Nordrhein-Westfalen, 18 in Hessen, elf in Baden-Württemberg, zehn in Mecklenburg-Vorpommern, je neun in Bayern und Niedersachsen, sieben in Brandenburg, sechs in Sachsen-Anhalt, fünf in Bremen, vier in Hamburg, drei in Berlin und zwei im Saarland.

Bei weiteren, aufwendigeren Untersuchungen auf Rückstände des Tierarzneimittels Phenylbutazon in rohem Pferdefleisch fielen bisher alle 80 Tests negativ aus. Der Skandal um als Rindfleisch ausgewiesenes Pferdefleisch hat europaweit Kreise gezogen.

Info Eine Liste der zurückgezogenen Produkte finden Sie im Internet unter dpaq.de/o4QZ3

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