NOTIZEN vom 4. Januar

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Debatte über Böller

Nach dem Tod zweier Männer und dutzenden von Verletzten in der Silvesternacht ist im Elsass der Ruf nach einem Verbot von Feuerwerkskörpern laut geworden. Dass es jedes Jahr wegen einer "stupiden Tradition" schwere Unfälle gebe, sei nicht länger hinzunehmen, sagte Oliver Bitz, stellvertretender Bürgermeister von Straßburg. Besonders gefährliche Böller sind in Frankreich verboten, können aber auf der deutschen Rheinseite gekauft werden. Zwei Männer im Alter von 20 und 24 Jahren sind gestorben, nachdem sie durch große Böller schwer verletzt wurden. Ein dritter Mann schwebt noch in Lebensgefahr.

Baby zu Tode geprügelt

Ein Vater soll seinen fünf Monate alten Sohn in Gotha (Thüringen) zu Tode geprügelt haben. Wie die Staatsanwaltschaft in Erfurt gestern mitteilte, hat der 30-Jährige die Misshandlung seines Kindes gestanden. Er soll dem schreienden Baby in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages mehrfach wuchtig mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben, um es zum Schweigen zu bringen. Der Säugling erlitt schwere Hirnverletzungen, die kurze Zeit später zum Tod führten. Der junge Vater soll zum Tatzeitpunkt angetrunken gewesen sein.

Darmkeim nachgewiesen

Auf der Neugeborenenstation einer Kinderklinik in Sankt Augustin bei Bonn ist der Serratia-Darmkeim nachgewiesen worden. Der Keim hat bei mindestens fünf Frühchen eine Augenentzündung ausgelöst, die mit Antibiotikum behandelt wird, wie ein Sprecher des Krankenhaus-Trägers Asklepios berichtete. Keines der Kinder sei lebensbedrohlich gefährdet.

Unfall in Disneyland

Bei einem Unfall mit einem kleinen Dampfzug sind in Disneyland Paris vier Menschen verletzt worden, darunter eine im sechsten Monat schwangere Frau und ein 13 Jahre altes Mädchen. An dem Zug war ein Bolzen gebrochen, der die Wagen miteinander verbindet. Zwei Waggons fuhren aufeinander auf. Die Verletzten wurden mittlerweile aus der Klinik entlassen.

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