NOTIZEN vom 22. März

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Erdbeben in Mexiko

Bei dem heftigen Erdbeben der Stärke 7,8 in Mexiko sind hunderte Gebäude beschädigt und elf Menschen verletzt worden. Todesopfer gibt es, hieß es gestern, nicht. Das Zentrum lag im Süden des Landes, aber die Erdstöße waren auch noch in der mehr als 300 Kilometer entfernten Hauptstadt und im südlichen Nachbarstaat Guatemala zu spüren. Bis zum Dienstagabend (Ortszeit) gab es 19 Nachbeben, die eine Stärke von bis zu 5,3 erreichten. Vor allem in den großen Einkaufszentren, in denen sich zum Zeitpunkt des Bebens tausende Menschen aufhielten, herrschte vorübergehend Panik. Zeitweise war das Telefonnetz unterbrochen. Das Beben sei das stärkste seit der Katastrophe im Jahr 1985 gewesen, als die Hauptstadt von einem Beben der Stärke 8,1 erheblich zerstört wurde, sagte Mexikos Innenminister Alejandro Poiré. Damals starben nach offiziellen Angaben fast 10 000 Menschen.

Belgier trauern um Opfer

Mit einer bewegenden Trauerfeier haben Angehörige, Staatsführung und Nachbarn im belgischen Lommel der Opfer des Busunfalls in der Schweiz gedacht. Soldaten trugen die weißen Kindersärge und einen Erwachsenensarg in die Mehrzweckhalle, die mit rund 5000 Trauergästen gefüllt war. Belgiens König Albert II., Königin Paola und Regierungschef Elio Di Rupo verneigten sich vor den Särgen, ebenso Prinz Willem-Alexander der Niederlande und seine Frau Máxima sowie Regierungschef Mark Rutte. Denn ein Teil der Schüler stammte aus den Niederlanden. Nicht alle 17 Opfer wurden in der Halle aufgebahrt. Ein Teil der Angehörigen wollte mehr für sich sein.

Transporter als Prellbock

Weil die Bremsen ausgefallen waren, hat der Fahrer eines Kleintransporters in Deggendorf (Bayern) einen anderen Wagen als Prellbock benutzt. Der Mann sei bergab gefahren und habe sich nicht anders zu helfen gewusst, als auf den vorausfahrenden Transporter aufzufahren, meldet die Polizei. Als der Gerammte bremste, konnte er den Auffahrer nach 120 Metern ebenfalls stoppen. Verletzte gab es nicht.

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