NOTIZEN vom 12. September

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Todesschüsse auf Korsika

Die französische Polizei hat in einem Fahrzeug auf der Urlaubsinsel Korsika die Leichen von drei Erschossenen entdeckt. Die Getöteten seien nahe dem Ort Castirla im Zentrum der Insel gefunden worden. Nähere Informationen gab die Polizei nicht bekannt. Korsika ist seit Jahren immer wieder Schauplatz verbrecherischer Auseinandersetzungen. In den vergangenen Jahren starben dutzende Menschen im Streit zwischen kriminellen Bandenmitgliedern.

Verschollen nach Tsunami

Genau anderthalb Jahre nach dem Erdbeben und Tsunami in Japan haben gestern hunderte Polizisten und die Küstenwache entlang der nordöstlichen Pazifikküste erneut nach Vermissten gesucht. Seit der Naturkatastrophe vom 11. März 2011 werden noch 2800 Menschen vermisst. Insgesamt sprechen die Behörden von 18 684 Toten oder Vermissten. Im August wurden in der Hafenstadt Kesennuma mehrere Skelette gefunden.

25 Stunden am Steuer

Fast 25 Stunden saß ein Lastwagenfahrer am Steuer, als er in Oberfranken von der Polizei kontrolliert wurde. Lediglich 16 Minuten Pause habe der 37-Jährige gemacht, vorgeschrieben sind 45 Minuten nach jeweils viereinhalb Stunden Fahrt. Dem Mann wurde bei der Kontrolle in Berg (Oberfranken) die Weiterfahrt verboten - mit dem Hinweis, sich erst einmal auszuschlafen. Der Fahrer sowie der Halter des niederländischen Lastwagens bekommen jeweils Bußgeldanzeigen.

Kind nach Fenstersturz tot

Ein einjähriger Bub ist gestern aus dem ersten Stock eines Hauses im mittelfränkischen Schwabach gestürzt und ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war das Kleinkind nach ersten Erkenntnissen gegen 9.30 Uhr über ein Möbelstück auf den Fenstersims geklettert und verlor dabei den Halt. Die Mutter war während des Unglücks in der Wohnung, konnte aber nicht mehr eingreifen. Trotz der Hilfe eines Notarztes starb der Junge noch am Unfallort. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Diamant war nur ein Stein

Die Affäre um einen angeblich von einem chinesischen Dieb in Colombo, (Sri Lanka) verschluckten Diamanten wird immer bizarrer: Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann statt des 11 000 Euro teuren 1,5-Karäters einen einfachen Stein verschluckt. Die Polizei gab dem Mann Abführmittel und bewachte ihn rund um die Uhr, bis der Stein auf natürlichem Weg zum Vorschein kam. Zu ihrem Erstaunen stellten die Ordnungshüter fest, dass der Stein wertlos war. Nun gehen sie von einem Ablenkungsmanöver aus.

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