Notizen vom 10. Juni 2015

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Nachts keine Frauen

Nach 23 Uhr dürfen Frauen in der indonesischen Provinz Aceh nicht mehr arbeiten, Krankenschwestern und Hebammen ausgenommen. Nach 22 Uhr dürfen Frauen Sport- und Unterhaltungsstätten nur in Begleitung eines männlichen Angehörigen aufsuchen. Die Ausgangssperre solle sexuelle Belästigung verhindern, sagte die Bürgermeisterin der Provinzhauptstadt Banda Aceh, Illiza Sa'aduddin Djamal. In der muslimischen Provinz gebe es landesweit die meisten Fälle. In Aceh gilt teilweise das islamische Scharia-Recht.

Nonnen im Aufzug

In einem defekten Aufzug sind zwei katholische Ordensfrauen in Rom übers Wochenende gefangen gewesen. Schwester Miriam (58) aus Irland und Schwester Mary (68) aus Neuseeland harrten zwischen dem zweiten und dritten Stock einer Einrichtung für Missionare aus, bei glühender Hitze ohne Flüssigkeit und Nahrung. Erst am Montagvormittag wurden sie entdeckt, nachdem eine Putzfrau die Polizei alarmiert hatte, weil ihr niemand geöffnet hatte. Die beiden Schwestern des Maristinnenordens sagten, sie hätten viel um Rettung gebetet.

Mars-Sonde findet Glas

Auf Kratern auf dem Mars sind erstmals Glasablagerungen nachgewiesen worden. Es sei durch die Hitze beim Einschlag kosmischer Brocken entstanden, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Aufgespürt hat die Ablagerungen die Mars-Sonde "Mars Reconnaissance Orbiter" (MRO). Sie umrundet den Planeten seit 2006. Möglicherweise enthält das Glas Spuren früheren Lebens. Auf der Erde ist das jedenfalls der Fall.

Siebter Mers-Tod

Südkorea hat den siebten Todesfall durch die Viruserkrankung Mers gemeldet, eine 68-jährige Frau. Sie starb in einem Krankenhaus der Hauptstadt Seoul an dem Middle East Respiratory Syndrome. Mittlerweile sind 95 Menschen in Südkorea an Mers erkrankt. Wegen der Furcht vor Ansteckungen sind die Besucherzahlen in Kinos, Baseballspielen und anderen Massenveranstaltungen spürbar eingebrochen. Mehr als 45 000 Ausländer haben gebuchte Reisen nach Südkorea in der ersten Juniwoche storniert.

Albert wirft Küken raus

Der Weißstorch namens Albert, der dank eines Peilsenders bekannt geworden ist, hat zwei seiner vier Jungen aus dem Nest geworfen und damit getötet. Hintergrund sei vermutlich Nahrungsknappheit, sagte Christoph Kaatz vom Storchenhof Loburg. Der Grund: Trockenheit und zu wenige Brachflächen.

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