Mordversuch mit dem Bulldozer: Anklage

Nach einer Bulldozer-Amokfahrt muss sich ein Mann in Australien wegen versuchten Mordes verantworten. Er hatte vier Autos und ein Haus ramponiert. Polizisten holten ihn mit Gewalt aus dem Bulldozer.

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Die Polizei war zu einem Haus in Teralba gerufen worden, knapp 150 Kilometer nördlich von Sydney. Vor dem hatte der 48-Jährige mit der Maschine bereits vier Autos plattgewalzt. Anschließend habe er einen 29-Jährigen mit der mutmaßlich gestohlenen Planierraupe verfolgt, heißt es, mit dem tonnenschweren Baugerät dann aber ein Haus gerammt. Darin befanden sich eine 56-jährige Frau sowie deren 15 und 20 Jahre alten Töchter. Mit Hilfe eines Nachbarn konnten die drei Frauen unverletzt aus dem Haus entkommen.

Auf die Halteheichen der Poliziei hat der Mann nicht reagiert. Die Polizisten mussten die Fahrerhausscheiben des Bulldozers einschlagen und den wild gewordenen Fahrer mit Pfefferspray außer Gefecht setzen, bevor sie den Notstoppschalter der Maschine drücken konnten. Laut Polizei kannte der Verdächtige die Hausbesitzerfamilie.

Das Motiv für die Raserei war zunächst unklar. Die Zeitung "Sydney Morning Herald" berichtete jedoch, dem Mann werde die Missachtung eines Gerichtsbeschlusses vorgeworfen. Der sei ihm zum Schutze einer der Frauen in dem beschädigten Haus auferlegt worden.

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