Milan Peschel wünscht sich am Theater mehr Mut

Der Schauspieler und Regisseur Milan Peschel („Der Nanny“) wünscht sich an deutschen Theatern mehr Mut. „Theater muss etwas Besonderes liefern, das es sonst nirgendwo anders gibt“, sagte der 48-Jährige in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur

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Milan Peschel vor Beginn der Verleihung des Theaterpreises des Deutschen Bühnenvereins in Freiburg im Breisgau. Foto: Silas Stein

Der Schauspieler und Regisseur Milan Peschel („Der Nanny“) wünscht sich an deutschen Theatern mehr Mut. „Theater muss etwas Besonderes liefern, das es sonst nirgendwo anders gibt“, sagte der 48-Jährige in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur

„Und das funktioniert nicht, wenn Theater sich anpasst und im Strom mitschwimmt.“ Die Bühne stehe in der Konkurrenz mit einem Überangebot anderer Medien. Sie müsse bereit sein, anzugreifen und sich auch angreifbar zu machen. „Theater muss auch ein Stück weit provozieren, muss anspielen gegen Mainstream und Gleichmacherei“, sagte Peschel: „Die Hand, die einen füttert, muss man als Theater auch beißen.“ So habe Theater eine Zukunft.

Peschel moderierte in Freiburg die Verleihung des Deutschen Theaterpreises „Der Faust“. Der Berliner inszeniert seit 2007 an mehreren Theatern in Deutschland und Dänemark. Am Deutschen Theater in Berlin steht er derzeit mit dem Monolog „Münchhausen“ auf der Bühne. Bekannt geworden ist er zudem durch Kino- und Fernsehfilme, unter anderem an der Seite von Matthias Schweighöfer.

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