Leute im Blick vom 14. April 2014

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Umgekippt: Hartmut Mehdorns Dienstwagen. Foto: dpa

Karel Gott

Die Schlagerlegende Karel Gott (74) hat einen Streit mit der tschechischen Steuerbehörde verloren. Ein Gericht in Prag wies seine Klage um Schadensersatz in Höhe von 1,3 Millionen Kronen (knapp 50 000 Euro) ab. Gott hatte in einem früheren Prozess eine beträchtliche Nachzahlungsforderung des Finanzamts abschmettern können, war auf seinen Verteidigungskosten aber sitzengeblieben und wollte diese einklagen. Jetzt will er sich geschlagen geben. Allerdings hält er das Urteil für ungerecht, "denn die Siegerseite sollte nicht die Prozesskosten tragen müssen".

Hartmut Mehdorn

Rund zwölf Stunden hatte der Aufsichtsrat getagt, dann stieg Hartmut Mehdorn (71), der Chef des Berliner Flughafens, in seinen Dienstwagen, dessen Fahrer er nach Hause geschickt hatte - und verunglückte. Der Wagen kam auf der Auffahrt zur A 113 von der Fahrbahn ab, rutschte in die Leitplanke und kippte auf die Seite. Als erste an der Unfallstelle traf die Wagenkolonne des Berliner Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit ein. Die Polizei machte einen Alkoholtest und ließ Mehdorn in Wowereits Wagen mitfahren. Mehdorn blieb unverletzt, der Alkoholtest sei unauffällig verlaufen. "Ich habe nach einem 16-Stunden-Tag eine Sekunde nicht aufgepasst und schon war"s passiert", zitierte ihn "Bild am Sonntag".

Juliette Lewis

Die Schauspielerin Juliette Lewis (40) hat kein Verständnis für die Eskapaden von Stars wie Miley Cyrus (21) und Justin Bieber (20). Es gebe zwar viele Millionen Ohren, die den beiden Sängern zuhörten. Aber alles, was sie machten, sei, im Club abzuhängen, zu kiffen und "dumme Sachen" zu sagen, sagte Lewis dem Fernsehsender Tele 5. "Sie sollten herausfinden, an was sie wirklich glauben - vielleicht werden sie das in einem Jahrzehnt oder so." Bisher aber seien Cyrus und Bieber "wie kleine Marionetten".

Papst Franziskus

Ausgerechnet vor dem päpstlichen Komitee für Geschichtswissenschaften ist Papst Franziskus Opfer einer Verwechslung geworden, die vermutlich ein Redenschreiber begangen hat. In seiner Ansprache vor renommierten Historikern aus aller Welt legte Franziskus das Zitat "Mit dem Frieden ist nichts verloren, aber durch den Krieg kann alles verloren gehen" Benedikt XV. (1914-1922) in den Mund. Es stammt aber von Pius XII. (1939- 1958).

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