Hochkarätig besetztes Drama: "24 Wochen"

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In "24 Wochen" hadern Astrid (Julia Jentsch) und Markus (Bjarne Mädel) mit einer schweren Entscheidung. Foto: Friede Clausz/Neue Visionen Filmverleih

Austragen oder Abtreiben? Wie schwer es ist, eine Antwort auf diese Frage zu finden, zeigt Regisseurin Anne Zohra Berrached in ihrem oft dokumentarisch anmutenden Spielfilm "24 Wochen". Julia Jentsch ("Sophie Scholl - Die letzten Tage") und Bjarne Mädel ("Mord mit Aussicht") spielen ein Künstlerpaar.

Sie erwarten ihr zweites Kind. Bei dem Ungeborenen wird das Down-Syndrom diagnostiziert. Zudem wird ein komplizierter Herzfehler entdeckt. Das Kind könnte, wenn überhaupt, nur nach mehreren Operationen unmittelbar nach der Geburt überleben. Der Schock ist groß. Die Suche nach der richtigen Entscheidung wird für alle Beteiligten zu einer enormen Belastung.

24 Wochen, Deutschland 2016, 103 Min., FSK ab 12, von Anne Zohra Berrached, mit Julia Jentsch, Bjarne Mädel.

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21.09.2016 11:38 Uhr

24 Wochen - schweres Thema, guter Film

Manchmal braucht es das Kino, um wichtige moralische Fragen in die Gesellschaft zu tragen. Der Film '24 Wochen' zeigt ein junges Paar vor der Entscheidung, ob es aufgrund einer diagnostizierten Behinderung seines ungeborenen Kindes die Schwangerschaft in der 24. Woche abbrechen lassen soll. Wir beraten Woche für Woche junge Eltern, die genau vor diesem moralischen Dilemma stehen. Auf Wunsch vermitteln wir Kontakte zu Familien, die mit einem herzkranken Kind leben – und bereits geschafft haben, was den werdenden Eltern ggf. noch bevorsteht. In Deutschland wird jedes 100. Kind mit einem Herzfehler geboren. Dank des medizinischen Fortschritts erreichen 90 Prozent der Kinder heute das Erwachsenenalter. Der BVHK e. V. und seine angeschlossenen örtlichen Elterninitiativen setzen sich für die Interessen der herzkranken Kinder und ihrer Familien ein. Herzlichst, H. Nock, Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. www.bvhk.de

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