Herbert Blomstedt: „Man darf nie in Routine verfallen“

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Der schwedische Dirigent Herbert Blomstedt am Pult (2017 in der Semperoper in Dresden). Foto: Matthias Creutziger

Der Dirigent Herbert Blomstedt bekommt auch nach mehr als 60-jähriger Karriere bei Musik noch Gänsehaut.

„Das geht mir bei vielen Werken so. Ich könnte sogar übertreiben und sagen: Wenn ich keine Gänsehaut bekomme, dann ist die Musik für mich vielleicht nicht wertvoll genug“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Man müsse so empfänglich und sensibel sein, dass man mit Respekt und Dankbarkeit vor einem Werk stehe: „Man darf nie in Routine verfallen so nach dem Motto: Das kann ich schon. Ich fühle mich jedes Mal als Anfänger. Ich weiß zwar, dass ich Erfahrung mit vielen Stücken habe, muss aber trotzdem ein paar Hürden überwinden, bevor ich vor ein Orchester trete.“

Blomstedt feiert an diesem Dienstag seinen 90. Geburtstag.

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