Hans Solo, Indiana Jones und Deckard: Harrison Ford wird 75

Harrison Ford feiert heute seinen 75. Geburtstag – gefragt, knurrig und charismatisch wie eh und je.

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Nur der Oscar fehlt ihm: Superstar Harrison Ford.  Foto: 

Am 16. Juli 2020 soll der fünfte Indiana-Jones-­Film in die Kinos kommen. Die Disney-Meldung wäre keine sensationelle Nachricht, würde man nicht einen Moment nachdenken und vor allem nachrechnen: Harrison Ford, der den peitschenschwingenden, zupackenden Archäologen und Abenteurer spielt, wird dann gerade 78 Jahre alt geworden sein. Man mag das kaum glauben, stellt man sich allein die physische Anforderung an eine solche Rolle („Ich mache keine Stunts. Ich renne, springe und falle hin!“) vor und denkt an Fords Flugzeugabsturz vor zwei Jahren – aber man kann sich eben auch nicht vorstellen, dass ein anderer als die knurrig-charismatische Hollywood-Legende Indiana Jones darstellt.

Heute wird Ford erst einmal 75 Jahre alt. Und im Herbst kommt er in einer der anderen tollen Rollen erneut in die Kinos, für die er gefeiert wurde: als Deckard in der Fortsetzung von  „Blade Runner“, 35 Jahre nach Ridley Scotts visionärem Original.

Den dritten Charakter, mit dem Ford, ob er will oder nicht, für immer verbunden sein wird, hat er mittlerweile beerdigt: Weltraum-­Pirat Han Solo wurde in der siebten Star-Wars-Episode „Das Erwachen der Macht“ 2015 von einem Laserschwert durchbohrt.

Han Solo, Indiana Jones und Deckard, so viele Kassenknüller wie kaum ein anderer Schauspieler, nicht nur fantastische Stoffe, sondern auch famose Komödien („Die Waffen der Frauen“), Dramen („Mosquito Coast“), Thriller („Frantic“), Action- („Auf der Flucht“) und Mystery-Hits („Schatten der Wahrheit“): Was für eine Karriere für einen, der das College abgebrochen, es in den späten 60ern vergeblich mit der Schauspielerei versucht und dann als Schreiner gearbeitet hatte – bis George Lucas ihn erst in „American Graffiti“ und dann eben in „Star Wars“ besetzte. Nur einen Oscar hat der nicht selten grummlige Ford nicht gewonnen, obwohl er für „Der einzige Zeuge“ (1985) einen verdient gehabt hätte. Aber er hat in vielfacher Weise Filmgeschichte geschrieben – und ist damit nicht fertig. Dafür wird schon Indiana Jones sorgen.

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