Fürs Handgepäck gelten bald noch kleinere Maße

55 - 35 - 20 sind die Maße, die Flugreisende sich bald merken sollten. Denn so groß soll Handgepäck nur noch sein, empfiehlt der Luftfahrtverband.

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Für die Größe des Handgepäcks gibt es keine verbindliche Regel, sondern nur eine Empfehlung des Weltluftfahrtverbands IATA: 55 x 45 x 25 Zentimeter. Viele Luftfahrtgesellschaften weichen ein wenig davon ab. Ein paar Beispiele: Lufthansa und Air Berlin tolerieren nur 55 x 40 x 23, Ryanair gar nur 55 x 40 x 20, und Easyjet erlaubt sogar 56 x 45 x 25 Zentimeter.

Künftig also 55 x 35 x 20 Zentimeter, wenn es nach dem IATA geht. Weiterhin liegt es aber an den Fluggesellschaften, der Empfehlung zu folgen. Einige Fragen und Antworten zum Umgang mit Handgepäck:

Wie sehen die Regeln bisher aus?

Das ist unterschiedlich. Carola Scheffler, die Pressesprecherin des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, rät, sich auf der Webseite der Fluggesellschaften zu informieren. Dort stehen in der Regel Angaben zu Umfang und Gewicht. Wer einen Anschlussflug hat, sollte sich auch die Regeln der anderen Fluggesellschaft anschauen.

Kann ich auch mehr als eine Tasche mitnehmen?

Manchmal ist ein weiteres kleines Gepäckstück wie eine Hand- oder Laptoptasche erlaubt - etwa bei Lufthansa. Ryanair erlaubt zusätzlich eine Tasche mit 35 x 20 x 20 Zentimetern. Bei anderen Fluggesellschaften kann es vom Tarif abhängen, ob zwei Taschen drin sind.

Was passiert, wenn mein Handgepäck zu groß ist?

Normalerweise muss der Passagier das Gepäckstück aufgeben. Bei Easyjet werden dafür am Gepäckschalter rund 40 Euro fällig - oder sogar rund 60, wenn er mit dem Gepäck direkt zum Boarding Gate geht. Ryanair berechnet für übergroßes Gepäck im Frachtraum 50 Euro. Bei Lufthansa kostet das Aufgeben nicht grundsätzlich extra, sagt ein Sprecher. Wer noch kein Gepäck aufgegeben hat, für den ist das aufzugebene Handgepäck Freigepäck.

Was passiert, wenn kein Platz mehr für mein Handgepäck da ist?

Dann muss das Handgepäck doch aufgegeben werden. Das ist normalerweise umsonst, wenn das Gepäckstück die Sollmaße einhält. Enthält das Gepäckstück etwas Wertvolles und der Passagier möchte es nicht aufgeben, sollte er das Kabinenpersonal ansprechen, rät Scheffer, um eine Lösung zu finden.

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