Fans traurig über Ende von "Brangelina"

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Ende eines Traumpaares: Brad Pitt und Angelina Jolie. Foto: Ian Langsdon

Die überraschende Scheidung der Hollywoodstars Angelina Jolie (41) und Brad Pitt (52) hat Fans und Freunde des Promi-Paares in Kummer versetzt.

"Es tut mir sehr leid für sie", sagte der seit Jahren mit Pitt befreundete Schauspieler George Clooney gegenüber CNN. "Das ist eine traurige Geschichte und für eine Familie bedauerlich." Auf Antrag Jolies lassen sich "Brangelina" nach nur zwei Jahren Ehe scheiden - wegen "unüberbrückbarer Differenzen", wie es in Gerichtsdokumenten heißt.

"Ich bin sehr traurig darüber, aber was am meisten zählt, ist das Wohlbefinden unserer Kinder", zitierte das "People"-Magazin Pitt, nachdem Jolie die Scheidung ihrem Anwalt zufolge "zum Wohl der Familie" eingereicht hatte. Viele Fans bedauerten, die zwei beliebten Stars künftig nicht mehr Seite an Seite sehen zu können. Unter dem Spitznamen "Brangelina" galten die beiden jahrelang als das Traumpaar in der Promi-Welt von Los Angeles.

Jolie, die Pitt 2004 bei den Dreharbeiten zur Actionkomödie "Mr. & Mrs. Smith" kennengelernt hatte, fordert das Sorgerecht für alle sechs Kinder - Pitt soll die Kinder aber besuchen dürfen. Das Paar hatte sich US-Medien zufolge vor allem über Beziehungsfragen gestritten. Drei der sechs Kinder sind adoptiert. Jolie und Pitt hatten sich im August 2014 bei einer schlichten Zeremonie auf dem Weingut des Paares, Château Miraval an der Côte d'Azur in Frankreich, im Beisein von nur rund 20 Gästen das Jawort gegeben.

Den Scheidungsunterlagen zufolge beantragt Jolie außerdem, "verschiedenen Schmuck und andere persönliche Gegenstände" zu behalten sowie auch ihre Einnahmen ab dem Zeitpunkt der Trennung. Weitere zu trennende Güter sollen später bestimmt werden. Schon jetzt spekulieren US-Medien, ob Jolie und Pitt in den kommenden Monaten öffentlich um das Sorgerecht für die Kinder kämpfen werden.

"Ich bitte die Presse darum, ihnen den Raum zu geben, den sie in dieser schwierigen Zeit brauchen", zitierte das "People"-Magazin Pitt. Jolie ließ mitteilen, dass sie zu der Entscheidung öffentlich vorerst nicht Stellung beziehen werde. Sie lässt sich von der prominenten Anwältin Laura Wasser vertreten, die 2003 bereits Jolies Scheidung von Billy Bob Thornton bestritt.

Vor allem Jolie ist seit Jahren stark sozial engagiert. Die Oscar-Gewinnerin ist beispielsweise als Sondergesandte des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR tätig und setzt sich etwa für die Rechte von Kindern sowie gegen sexuelle Gewalt in Kriegsgebieten ein. Beide spendeten große Summen für Opfer in Not. Beim verheerenden Erdbeben in Haiti im Jahr 2010 überwiesen beide der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen eine Million Dollar.

Während Fans trauern und Beobachter schon rätseln, wer den Thron des beliebtesten Hollywood-Paares als nächstes besteigen wird, hat auch das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds in London reagiert: Die Figuren der beiden seien getrennt worden, teilte das Haus per Twitter mit. Auf einem Foto ist zu sehen, dass die Wachsfiguren des einstigen Traumpaares einige Meter voneinander entfernt aufgestellt sind. Eine Nachbildung des ersten Kindes von Jolie und Pitt, Shiloh Nouvel, war 2006 schon zwei Monate nach der Geburt im New Yorker Ableger des Wachsfigurenmuseums aufgenommen worden.

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Kommentare

22.09.2016 09:57 Uhr

Trauer ist die ehrlichere Reaktion.

Die Fans, die jetzt über den vor allem für die Beteiligten so schmerzhaften Ausgang trauern, zeigen die Größe eines menschliches Mitgefühls, die einer Sensationspress bei ihrer eskalierenden "Dramaturgie" wieder einmal fehlt.
Ein Paar das seinerzeit so gefeiert wurde als das Non-plu-ultra einer möglichen Beziehung, wird bei seiner bei näherer Betrachtung verständlicher Trennung nun mit einem Ausmass und einer Intensität durch die Mühlen des Sensationszirkus gedreht, dass die Betroffenen und vor allem ihre Kinder nur noch richtig leid tun können. Sind sich die eifrigen Schreiber und Hobby-Psychologen dessen bewusst, was sie hier zumuten, nur um noch die schlauere und zündendere Interpretation geliefert haben zu können. Wer sich hier jetzt gründlich blamiert, sind die Zaungäste mit ihren zahlreichen Zaunkönigen, die ihre Mühe doch besser dort einsetzen, wo ihre eigenen Beziehungen "etwas mehr" Pflege brauchen, wovon man ablenken kann. solange man will. Die Realität hat bisher jeden eingeholt.

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