Fahrdienstleiter von Bad Aibling chattete kurz vor dem Unglück

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Der Fahrdienstleiter von Bad Aibling hat am Morgen des Zugunglücks mehrmals auf seinem Handy mit Mitspielern eines Online-Videospiels gechattet. Das hat ein Mitarbeiter der Firma vor dem Landgericht Traunstein gesagt, deren Spiel der 40-Jährige gespielt hatte. Ein Chat erfolgte nach den Aufzeichnungen der Firma zwölf Minuten vor dem Zusammenstoß der beiden Nahverkehrszüge.

Die Befragung des 36-Jährigen Firmenmanagers aus Rumänien ergab, dass der Fahrdienstleiter sein Handy aktiv bedienen musste, um online spielen zu können. Der Angeklagte hatte zu Prozessbeginn gestanden, bis kurz vor dem Unglück auf seinem Smartphone gespielt zu haben.

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