Erotik-Fotograf David Hamilton tot – Missbrauchsvorwürfe

Der Star-Fotograf David Hamilton machte Aktbilder junger Mädchen in Weichzeichner-Optik. Kürzlich wurde er des Missbrauchs bezichtigt. Nun ist der 83-Jährige tot.

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Der Fotograf und Filmemacher David Hamilton war zu Lebzeiten umstritten.  Foto: 

Der britische Fotograf und Filmemacher David Hamilton ist mit 83 Jahren in Paris gestorben. Ein Nachbar fand ihn bewusstlos in seiner Wohnung. Sanitäter konnten ihn nicht retten. Die Todesumstände geben Rätsel auf. Angeblich stand die Wohnungstür offen. Medien zufolge hat er sich selbst getötet; das wurde offiziell nicht bestätigt.

Hamilton war in den 70ern bekannt für seine Aktbilder junger Frauen und Mädchen sowie für Erotikfilme wie „Bilitis“ (1976) und „Zärtliche Cousinen“ (1980) mit Anja Schüte. Später wurde sein Werk kritischer bewertet. Ihm wurde Pornografie und latente Pädophilie vorgeworfen. Erst vor wenigen Tagen hatten einige seiner ehemaligen Models ausgesagt, er habe sie als junge Mädchen sexuell missbraucht. Der Fotograf bestritt diese Vorwürfe.

Die französische TV-Moderatorin Flavie Flament schrieb in einem im Oktober veröffentlichten Buch, sie sei 1987 als 13-Jährige von einem berühmten Fotografen vergewaltigt worden. Vergangene Woche sagte sie, es sei Hamilton gewesen. Danach beschuldigten ihn zwei weitere Frauen. Hamilton entgegnete noch am Mittwoch: „Ich bin unschuldig und habe das Recht, auch so betrachtet zu werden.“

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