Ende einer Traumehe

Endstation für ein Traumpaar: Die Ehe des niederländischen Mittelfeldstars Rafael van der Vaart (29) und seiner Ehefrau Sylvie (34) ist am Ende. Die beiden haben ihre Trennung bekannt gegeben.

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Professioneller Auftritt: Sylvie und Rafael van der Vaart kamen im Juli vergangenen Jahres gemeinsam zur Fashion Week Berlin. Foto: Jens Kalaene/dpa

Rafael van der Vaart blinzelte in die Hamburger Morgensonne, dann wünschte er den wartenden TV-Teams und Trainingszaungästen, was ihm selbst versagt geblieben ist. "Ein frohes neues Jahr", sagte der Niederländer fast scheu. Kein Wort aber zur bevorstehenden Trennung von Ehefrau Sylvie, so erfolgreich wie energisch tauchte der kleine Mittelfeldspieler unter mehr als einem dutzend Mikrofonen hindurch und verschwand in der Arena.

Doch am Abend ist es offiziell: Die vermeintliche Traumehe zwischen dem Publikumsliebling des Hamburger SV und der TV-Moderatorin ist nach knapp acht Jahren am Ende. Nach einem heftigen Streit in der Neujahrsnacht, bei dem Augenzeugen sogar Handgreiflichkeiten beobachtet haben wollen, werden die beiden Niederländer getrennte Wege gehen, wenn van der Vaart am 10. Januar vom HSV-Trainingslager aus Abu Dhabi zurückkehrt.

In der "Bild"-Zeitung räumte der 29-Jährige indirekt ein, dass es im Zoff mit seiner Partnerin handfest zuging. "Das war eine große Dummheit von mir. Ich bin ein Idiot. Es tut mir sehr leid. Das hätte niemals passieren dürfen", zitiert das Blatt den Nationalspieler, der im September bei seiner Rückkehr an die Elbe die ganze Stadt in einen Begeisterungstaumel versetzt hatte.

Keine wichtige Party in der norddeutschen Metropole fand seither ohne das vermeintliche Traumpaar statt, die "Yellow Press" jubelte, der Boulevard war verzückt. Nun wird der Glamour-Faktor rapide sinken, schon gestern begann für van der Vaart das eher freudlose Alltagsgeschäft auf dem Trainingsplatz. Knapp 90 Minuten spulte van der Vaart emotionslos ab. Nur ein Plausch mit Landsmann und Teamkollege Jeffrey Bruma konnte ihm ein kurzes Lächeln entlocken.

Am Nachmittag sollte der Emirates-Flug EK 060 mit dem HSV-Tross an Bord nach Dubai abheben, Gelegenheit für den Publikumsliebling, eine Woche lang Abstand zu gewinnen. Denn da ist auch noch der gemeinsame Sohn Damian, der während van der Vaarts erstem Gastspiel beim HSV von 2005 bis 2008 in der Hansestadt geboren wurde.

Schon ihm zuliebe wollen die van der Vaarts in Zukunft einen zumindest respektvollen Umgang pflegen. "Damian soll nicht zu sehr unter der Trennung seiner Eltern leiden. Dafür werden wir uns einsetzen", sagte der HSV-Profi der "Bild"-Zeitung. Und: "Ich bin unendlich traurig, dass es mit uns nicht geklappt hat. Allein Sylvie und ich haben es zu verantworten." Sylvie van der Vaart sagte dem Blatt: "Wir haben uns leider im Laufe der Zeit auseinandergelebt. Es war ein schleichender Prozess, der einfach nicht aufzuhalten war."

Gerüchte über eine bevorstehende Trennung waren seit Wochen in Umlauf. Sie erhielten neue Nahrung, als van der Vaart Mitte Dezember einen gemeinsamen Familienurlaub absagte.

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