Eisbär, Elefant und Co.

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Die Teilnehmer der Artenschutzkonferenz in Bangkok müssen bis 14. März über rund 70 Anträge entscheiden. Ein Überblick über die wichtigsten Punkte.

Eisbären: Die USA beantragen, den internationalen Handel mit Eisbär-Produkten vollständig zu verbieten. Die Tiere seien bereits durch die Eisschmelze bedroht, heißt es im Antrag. In den USA steht der Bär schon unter strengem Schutz. Kanada und andere Länder dagegen exportieren Bärenfelle und Trophäen.

Nashörner: Kenia beantragt für das Breitmaulnashorn eine Aussetzung der Trophäenjagd-Exporte aus Südafrika und Swasiland, um der zunehmenden Wilderei einen Riegel vorzuschieben. In allen anderen Ländern ist der Export der Hörner bereits verboten. Wurden 2007 in Südafrika noch 13 Nashörner gewildert, waren es 2012 schon 668.

Haie: Mehrere Länder fordern, dass der Handel mit verschiedenen Haiarten beschränkt wird. Vor allem die Flossen, die in Asien als Delikatesse gelten, bedrohen etwa Hammerhaie. Den Tieren wird oft die Flosse abgeschnitten und sie werden sterbend ins Meer zurückgeworfen.

Elefanten: Bis 2017 darf aus vier südafrikanischen Ländern kein Elfenbein exportiert werden. Burkina Faso und Kenia fordern, dass diese Regelung auf die Elefantenbestände aller Länder ausgeweitet wird. Es gab einige Ausnahmeregelungen für legale Elfenbeinverkäufe, die nach Ansicht von Tierschützern eine riesige Grauzone für den illegalen Handel geschaffen und die Wilderei damit angefacht haben.

Schildkröten: Dutzende Schildkrötenarten stehen auf der Konferenz-Agenda. Sie landen unter anderem in Kochtöpfen Südostasiens und als Heimtiere in USA und Europa. Durch ihre niedrige Vermehrungsrate können sie die Wildfänge nur schwer ausgleichen.

Krokodile: Gastgeberland Thailand hat weitere Ausnahmen dafür beantragt, Krokodile aus Zuchtbeständen sowie deren Produkte exportieren zu dürfen. Von diesen Tieren gibt es in Thailand nur noch circa 200 freilebende pro Art. Hunderttausende Siamkrokodile leben nach Angaben der Organisation Pro Wildlife in Zuchtfarmen vor allem in Thailand und Vietnam.

Holz: Madagaskar möchte Handelsbeschränkungen für Ebenholz und Palisander durchsetzen. Ihr Vorkommen ist durch den illegalen Einschlag in Nationalparks bedroht. Weltweit ist das Holz aufgrund seiner guten Eigenschaften sehr beliebt. dpa

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